Gesamtschule und Haus Hall kooperieren / Lehrer informieren sich in der Stiftung
Berufliche Perspektiven für Schüler

Gescher. Die Gesamtschule Gescher strebt eine enge Zusammenarbeit mit Haus Hall an. Das verabredeten beide Seiten als Ergebnis eines Treffens, zu dem das Schulkollegium in die Bischöfliche Stiftung gekommen war.

Freitag, 20.03.2015, 17:34 Uhr

„Wir konnten uns ganz konkret darüber informieren, welche Möglichkeiten für unsere Schüler bestehen“, so das Resümee von Schulleiter Bernhard Manemann-Kallabis. Besonders die Einblicke in die Wohngruppen und Werkstätten hätten den Lehrern ein lebendiges Bild von der Vielfalt der sozialen Einrichtung mit ihren Arbeitsfeldern, Berufen und Qualifikations-anforderungen vermittelt.

„Jugendliche und junge Erwachsene finden hier ein breites Angebot für ihre berufliche Orientierung“, erklärte Monika Holtmann-Gesing, die als Fortbildungsleiterin von Haus Hall den Kontakt zur örtlichen Gesamtschule hält. Sie sieht vor allem in Hospitationen und Praktika, Projekten und dem Freiwilligen Jahr interessante Chancen.

Hintergrund der angestrebten Kooperation ist auch das KAoA-Programm der Landesregierung: „Kein Abschluss ohne Anschluss“, so lautet das Motto des Maßnahmenpaketes. Damit soll den Schülern der Übergang in die Ausbildung und in das Berufsleben erleichtert werden. Die Schulen im Kreis Borken nehmen dabei laut Pressemitteilung eine Vorreiterrolle ein. „Wir stellen uns dieser Aufgabe und wollen dafür frühzeitig ein verlässliches und nachhaltiges Konzept entwickeln“, so Schulleiter Bernhard Manemann-Kallabis, „und das mit Kooperationspartnern aus allen wirtschaftlichen Sparten“. Die Bischöfliche Stiftung Haus Hall ist mit rund 1600 Mitarbeitern an zahlreichen Standorten einer der großen Arbeitgeber im westlichen Münsterland.

Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3147949?categorypath=%2F2%2F798623%2F798631%2F947616%2F
Nachrichten-Ticker