Alter Satz war nicht mehr kostendeckend / Bürgermeister: „Ziemliches Durcheinander in der Region“
Gebühren für die Brandschau steigen

Gescher (wr). Alles wird teurer, auch die Brandschau in Gescher. „Wollten wir kostendeckend sein, müssten wir noch eine Schippe drauflegen. Aber dann lägen wir mit diesem Wert deutlich höher als unsere Nachbarkommunen“, führte Bürgermeister Hubert Effkemann am Mittwochabend im Hauptausschuss in das Thema ein. Durch die Bank bestehe in den Städten und Gemeinden der Region „ein ziemliches Durcheinander“ bei diesem Kostenansatz.

Dienstag, 21.04.2015, 10:14 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 20.04.2015, 19:09 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 21.04.2015, 10:14 Uhr

In Gescher soll demnach der Stundensatz für die Brandschau von 50,79 auf 67,55 Euro steigen. Die Brand-Nachschau soll künftig nicht mehr mit 40 Euro Stundenlohn abgerechnet werden, sondern mit 53,20 Euro. Zum Vergleich: Ahaus erhebt für beide Posten 36 Euro; Heiden 60 bzw. 50 Euro. Zwischen diesen Werten bewegen sich die anderen Städte und Gemeinden des Kreises.

In Gescher soll nun die Gebührensatzung für die Brandschau entsprechend geändert werden.

Zur Anhebung der Gebühr erklärt die Stadt in ihrer Verwaltungsvorlage, dass der bisher ehrenamtlich tätige Brandschutztechniker seit September 2012 als geringfügig beschäftigt eingestuft wurde. Für die Stadt brachte das eine zusätzliche Abgabe für Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge mit sich. So kam es zu einer Unterdeckung der bisherigen Brandschaugebühr.

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