Schüler finden neue Lernmethode an der Gesamtschule prima / Startphase ist geglückt
Mit SegeL zum Erfolg

Gescher. „SegeL find ich gut.“ Da sind sich Sarah, Jannes, Nina oder Jos einig. Nein, nicht Segeln, sondern SegeL: Eine Abkürzung für „selbstgesteuertes Lernen.“ In den fünf Eingangsklassen der neuen Gesamtschule haben sich die Kinder schon in wenigen Wochen an SegeL und seine Regeln gewöhnt. Nicht nur Jona findet es klasse, „dass wir selbst aussuchen können, an welchen Tagen wir welchen Lerncheck schreiben.“ Denn da könne man sich viel gezielter vorbereiten. Auch dass sie Schwierigkeitsgrade in den Aufgabenstellungen wählen können, gefällt den Kindern.

Freitag, 18.10.2013, 17:20 Uhr

Dass genau dies auch pädagogische Fragen aufwirft, die ihre Lehrer und Schulleiter diskutieren und klären müssen, ahnen sie noch nicht. Denn wie steht es dann um die Vergleichbarkeit von Leistungen? Einerseits „haben wir den Anspruch, Kinder nicht durch Noten zu selektieren, sondern ihren Lernerfolg zu unterstützen“, betont Schulleiter Bernhard Manemann-Kallabis. Andererseits muss sich zeigen, wer sich später für den Übergang in die gymnasiale Oberstufe eignet. „Im Moment erkennen wir das daran, auf welchem Niveau die Kinder die Aufgaben bearbeiten“, sagt Manemann-Kallabis.

Sein hochmotiviertes Kollegium aus elf ständigen Lehrern und zwei Lehrkräften der Realschule, die mit Teilstunden in Musik und Naturwissenschaften aushelfen, lobt der Schulleiter. Sein Eindruck nach der Startphase zwischen Sommer- und Herbstferien: „Wir haben ein Klima, in dem alle – Schüler, Lehrer, Eltern – über die Schulentwicklung mitentscheiden können, weil wir basisdemokratische Prozesse bewusst organisieren.“

Ausführlicher Bericht in der Samstag-Ausgabe unserer Zeitung

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