Bürgermeister Effkemann begrüßt bei der Party 22 neue Mitstreiter / Klimaschutzpreis verliehen
Zahl der Grünpaten wächst weiter

Gescher. „Wenn noch vier Schwarzpaten hier sind, dann bitte bei Herrn Mayrberger melden und wir haben 600 voll.“, scherzte Bürgermeister Hubert Effkemann in seinen Dankesworten an die Gescheraner Grünpaten. Erstmalig fand die Grünpatenparty im Foyer des Theater- und Konzertsaals am Borkener Damm statt. Zahlreich waren auch bei der zehnten Auflage viele Familien der insgesamt 596 Grünpaten aus Gescher und Hochmoor der Einladung der Stadt gefolgt, um in gemeinsamer Runde einen gemütlichen Dankeschön-Abend zu verbringen.

Sonntag, 16.03.2014, 17:08 Uhr

Als Modellversuch war 2004 die Grünpatenschaft für Ehrenamtliche gestartet und hatte sich über die Jahre mit jährlich wachsender Zustimmung gefestigt. Die große Anzahl an Grünpaten war der Hauptgrund, in diesem Jahr in das geräumigere Foyer des Theatersaals auszuweichen. Kalte Getränke und ein italienisches Buffet sorgten für das leibliche Wohl während die Gäste den Klängen des Blues-Duos „Dr. Mojo“ lauschen konnte.

Effkemann betonte die Leistung der Grünpaten und freute sich, 22 weitere Paten von An den Weiden, Ebereschenweg, Hainbuchenstraße, Kiefernweg und Vogelkirschenweg in Reihen der ehrenamtlichen Grünpfleger begrüßen zu dürfen. Er unterstrich,dass aus der „zarten Pflanze“ Grünpatenidee von Dieter Mayrberger etwas Großes geworden und für die Stadt wie auch für die Umwelt außerordentlich wichtig sei. Dies bestätigte Michael Schmidt von der RWE, der angereist war, um den Klimaschutzpreis zu überreichen und sein Lob an die Grünpaten zu richten.

Zum neunten Mal hatte die Stadt Gescher zusammen mit der RWE den mit 1000 Euro dotierten Klimaschutzpreis ausgeschrieben und würdige Preisträger gefunden: Karl-Heinz Bieber und Hans-Jürgen Döpping war im Berkeltal ein umgestürzter Baum aufgefallen, an dem sich in der Berkel allerlei Unrat sammelte. Kurzerhand besorgte man einen Neopren-Anzug und machte sich mit Hilfe einer Wäschewanne, die zum „Mülltransportboot“ umfunktioniert wurde, ans Werk, den Unrat zu entfernen. „Auf einem Foto habe ich gesehen wie Herr Döpping bis zum Hals im kalten Wasser mitten im Müll steht.“, erzählten die Preisüberbringer vor der Übergabe an die glücklichen Umweltschützer. Mit gut funktionierendem Teamwork konnten der Müll entfernt und weiterer Rückstau und Umweltverschmutzung verhindert werden.

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