Umnutzung der Marienkirche: Vorarbeiten für Wettbewerb laufen / Ausschreibung soll im April erfolgen
Architekturbüros haben acht Wochen Zeit

Gescher (js). Monatelang war es still geworden um die Nachnutzung der Marienkirche. So still, dass sich die Initiative „Gemeinsam für den Erhalt der Marienkirche“ mit einem Brief an den Generalvikar in Münster gewandt hat, um ihn an seine Unterstützungszusage zu erinnern. Doch jetzt kommt Bewegung in das Thema: Wie Martin Wißmann von der Pressestelle des Bischöflichen Generalvikariates auf Anfrage unserer Zeitung mitteilte, werde es zur Umnutzung der Marienkirche zu Wohnzwecken einen Architektenwettbewerb geben. Mitarbeiter der Abteilung Kirchengemeinden im Generalvikariat seien mit den Vorarbeiten dafür betraut.

Mittwoch, 19.03.2014, 17:39 Uhr

Aus verschiedenen Gründen habe sich die Ausschreibung, die eigentlich schon vor Weihnachten erfolgen sollte, verzögert. Unter anderem waren Sondierungsgespräche mit potenziellen Investoren oder Betreibern zu führen. Wißmann: „Inzwischen sind diese Vorarbeiten so weit gediehen, dass wir davon ausgehen, dass die Ausschreibung im April erfolgen kann.“ Die teilnehmenden Architekturbüros hätten acht Wochen Zeit, um ihre Wettbewerbsbeiträge einzureichen. Anschließend werde eine Jury die Beiträge sichten und einen Sieger küren. Der Jury werden Vertreter der Stadt, der Kirchengemeinde, des Bistums, des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, des Caritasverbands, des Kreises Borken und des Initiativkreises Marienkirche angehören.

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