Stadt muss bezahlen
K 44n: Keine Förderung

Gescher (js). Schlechte Nachrichten überbrachte Bürgermeister Hubert Effkemann im Haupt- und Finanzausschuss: Für den Ausbau der K 44n (Verlängerung Schildarpstraße) als Kreisstraße werden keine Fördermittel fließen. Dies sei das Ergebnis eines Gespräches bei der Bezirksregierung, nachdem das Land die Mittel für Straßenbauprojekte – wie berichtet – zusammengestrichen hatte. Eine Entlastungsfunktion für andere Kreisstraßen in Gescher sei nicht zu erwarten. Weiterhin befürwortet werde in Münster die Anbindung der Schildarpstraße an die B 525. Das wirkt sich auf die mittelfristige Finanzplanung aus: Die Gesamtkosten von geschätzten 2,5 Millionen Euro sollten bislang von Stadt (40 Prozent) und Kreis (60 Prozent) getragen werden. Ohne Fördermittel wird die Stadt die Straße, die für die Erschließung des Gewerbegebietes B 525 unverzichtbar ist, komplett selbst finanzieren müssen. Wie Effkemann auf Nachfrage aus dem Ausschuss erklärte, sind in den Schätzkosten der Kreisverkehr an der Bahnhofstraße und der Anschluss an die B 525 enthalten.

Donnerstag, 20.03.2014, 18:10 Uhr

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