Gescher
Regionale: Skepsis wegen Folgekosten

Gescher (js). Von einer „Riesenchance“ sprach Günter Schültingkemper (CDU) im Bauausschuss, nachdem Bürgermeister Hubert Effkemann die Pläne für das „Satellitenprojekt“ im Rahmen des Regionale-Projektes „Weißes Venn“ vorgestellt hatte. Wie berichtet, soll das D(T)orfmuseum in Hochmoor zu einem Besucher- und Informationszentrum für den gesamten Landschaftsraum umgestaltet werden. Dazu soll das Gebäude innen und außen ertüchtigt und um einen WC-Trakt erweitert werde. Die Politiker begrüßten zwar das Konzept, zeigten sich aber skeptisch, was die Folgekosten betrifft. „Können wir uns das leisten?“, wollte Christian Wellering (SPD) wissen. Auch von anderen Fraktionen kamen kritische Nachfragen mit Blick auf die (Folge-)Kosten. Effkemann verwies darauf, dass sich über die Regionale und weitere Partner eine Kofinanzierung von bis zu 80 Prozent erreichen lasse. Ohne eine Förderung in dieser Höhe werde die Stadt dieses Projekt nicht anfassen. Ohnehin sei es noch ein weiter Weg, um im Regionale-Prozess die Qualifizierungsstufe A und damit die Projektreife zu erreichen – eineinhalb Jahre werde dies wohl dauern, schätzte Effkemann. Bei zwei Enthaltungen stimmte der Bauausschuss schließlich dafür, das Projekt auf der Basis der vorgestellten Entwurfsidee voranzutreiben.

Samstag, 05.04.2014, 15:00 Uhr

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