Wegen schlechten Wetters nehmen wenige Gescheraner am Rad- und Wandertag der Kolpingsfamilie teil
Im Zickzack durch den Regen

Gescher. Wörtlich und im übertragenen Sinn ist der Rad- und Wandertag der Kolpingsfamilie Gescher gestern ins Wasser gefallen. Obwohl mehr als 200 Radler und Wanderer sich nicht von dem Regen abschrecken ließen, fiel die Teilnahme im Vergleich zu den Vorjahren deutlich geringer aus. Darüber zeigten sich die Veranstalter etwas enttäuscht.

Sonntag, 27.04.2014, 19:06 Uhr

Denn viele Helfer standen bereit, damit die Veranstaltung reibungslos ablaufen konnte. Pünktlich um neun Uhr starteten die ersten Radler am Rathaus. Doch als eine knappe Stunde später die ersten Regentropfen fielen, schien dies der Grund zu sein, weshalb es sich manche Familie, manche Clique oder Gruppe noch einmal anders überlegte und nicht an dem Event teilnahm. „Um diese Zeit herrscht normalerweise Massenandrang“, weiß Hubert Schlemmer aus Erfahrung.

Abschrecken ließ sich aber nicht der „Familienkreis Kolping 5“: Mit Mann und Maus trafen sich die Mitgliedsfamilien am Rathaus. „Wenn es regnet, fahren wir im Zickzack, dann fällt der meiste Regen vorbei“, nahm es Jürgen Richter mit Humor, bevor er sich samt Anhänger auf den Weg machte. Söhnchen Mats konnte so geschützt das Wetter nicht viel anhaben.

Schließlich regnete es sich richtig ein. Völlig durchnässt trafen die ersten Teilnehmer in der festlich hergerichteten Halle der Fa. HDE an der Werner-von Siemens-Straße ein. So auch Thomas Heming. „Ich hab mich zuhause erst einmal umgezogen, denn in nassen Klamotten will ich hier auch nicht sitzen.“ Die Kolpingsmitglieder hatten ganze Arbeit geleistet, um die Werkhalle in ein wahres Restaurant zu verwandeln. Besonders den jüngeren Teilnehmern, wie dem zwölfjährigen Jan schmeckte nach der Tour die Pommes besonders gut. „Wir können mit der Arbeit hier gut nachkommen“, meinte Josef Lammering, der am Grill für die Würstchen verantwortlich zeichnete. Selbst der sonntägliche Frühschoppen wurde in die HDE-Halle verlegt.

Auch Jan bewältigte trotz des Regens die Strecke. Denn für ihn war das Wichtigste, die Teilnahmeurkunde in den Händen zu halten. „Die hänge ich in meinem Zimmer auf“, sagte er nach der Übergabe stolz.

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