Gescher
Abwasser: Kooperation mit Coesfeld besiegelt

Gescher (js). Die „Partnerschaft auf Augenhöhe“ ist beschlossene Sache. Einstimmig hat der Betriebsausschuss der Kooperation mit der Stadt Coesfeld zur künftigen Betriebsführung des Abwasserwerkes Gescher zugestimmt – zunächst für eine Dauer von drei Jahren. Eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung soll diese Zusammenarbeit regeln. Auch die Nachfolge von Hindrik Stegemann, der das Werk seit 2002 geleitet hat, ist geklärt: Rolf Hackling vom Abwasserwerk der Stadt Coesfeld soll ab 1. 1. 2017 auch die Leitung des Gescheraner Eigenbetriebes übernehmen. Im Betriebsausschuss skizzierte Bürgermeister Thomas Kerkhoff noch einmal die möglichen Modelle und die Entwicklung, die zur Kooperation mit Coesfeld geführt hat. „Für uns ist das die beste Variante“, meinte der Verwaltungschef. Aus dem Ausschuss gab es viel Zustimmung und einige Fragen. Sie bezogen sich überwiegend auf eine Neuregelung in der Betriebssatzung, wonach der Betrag bei Mehrausgaben, über den der Betriebsleiter entscheiden darf, von 5000 auf 50 000 Euro steigen soll (in Coesfeld liegt dieser Betrag bei 100 000 Euro). Das eröffne der Betriebsleitung mehr Spielräume und Flexibilität bei der Umsetzung von Maßnahmen, hieß es. Dieser Punkt wurde schließlich bei einer Enthaltung (Ansgar Heming, SPD) beschlossen. Das Schlusswort sprach Andreas Langer (SPD): Er wünschte dem künftigen Betriebsleiter „gutes Gelingen“. Denn der Erfolg des Abwasserwerkes Gescher sei wesentlich für die Stadt Gescher insgesamt.

Freitag, 28.10.2016, 19:35 Uhr

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