NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst bei Gedenkfeier für getötete Straßenwärter
Gefahren lauern täglich

Gescher. Für Frank Handke, Volkmar Klein, Klaus Gralla und Torsten Pesch, Straßenwärter des Landesbetriebs Straßen.NRW aus Grevenbroich, ist es Ehrensache, dass sie am Mittwoch bei der Gedenkfeier für ihre getöteten Kollegen an der Autobahnkapelle in Tungerloh-Capellen als Kranzträger fungieren. Damit wollen sie ihre Solidarität, Anteilnahme, Trauer und ihr Mitgefühl zum Ausdruck bringen.

Donnerstag, 21.11.2019, 09:46 Uhr aktualisiert: 21.11.2019, 09:52 Uhr
NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst bei Gedenkfeier für getötete Straßenwärter: Gefahren lauern täglich
In einer bewegenden Gedenkfeier für getötete Straßenwärter haben NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst und Elfriede Sauerwein-Braksiek, Direktorin des Landesbetriebs Straßen.NRW, einen Kranz an der Gedenkstätte an der Autobahnkapelle niedergelegt. Kleines Bild links: Die Pfarrer Hendrik Wenning und Rüdiger Jung (r.) beteten gemeinsam mit den Teilnehmern. Kleines Bild rechts: Als Kranzträger fungierten die Straßenwärter (v.l.) Torsten Pesch, Klaus Gralla, Frank Handtke und Volkmar Klein von der Straßenmeisterei Grevenbroich. Fotos: Manuela Reher Foto: az

„Die Veranstaltung ist für uns ein Zeichen des Zusammenhalts“, sagt Klaus Gralla, der mit seinen Kollegen seit mehr als 40 Jahren für die Sicherheit von 200 Kilometern Bundes- und Landesstraßen zuständig ist.

Diese vier Straßenwärter und ihre Kollegen wissen um die Gefahren, die bei ihrer täglichen Arbeit lauern. Sie erkennen Schäden und reparieren diese, sichern Baustellen, räumen Hindernisse wie verlorene Ladung oder auch im Winter den Schnee von den Straßen.

Gedenkfeier für getötete Straßenwärter

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NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst betont bei der Gedenkfeier: „Die Straßenwärter tun alles dafür, dass die Verkehrsteilnehmer sicher an ihr Ziel kommen. Landesbetrieb und Verkehrsministerium tun alles dafür, dass die Kolleginnen und Kollegen auf der Strecke ihre notwendige Arbeit sicher ausführen können. Technische Absicherung des Arbeitsraums und Schulungen schützen unsere Straßenwärter, die einen gefährlichen Job machen. Das verdient unseren Respekt. Von den Autofahrern erwarte ich, dass sie aufmerksam und rücksichtsvoll unterwegs sind.“ „Lasst meine Leute in Frieden“, warnt Hendrik Wüst am Mittwoch alle Verkehrsteilnehmer, die Straßenwärter beschimpfen, beleidigen und sogar mit Gegenständen bewerfen würden.

Elfriede Sauerwein-Braksiek, Direktorin des Landesbetriebs Straßen.NRW, kommentiert: „Der Arbeitsplatz Straße ist gefährlich.“ Das Risiko eines Straßenwärters, bei einem Arbeitsunfall ums Leben zu kommen, sei 13 Mal höher als in vergleichbaren gewerblichen Berufen. 19 Beschäftigte sind seit 1993 bei Unfällen durch Fremdverschulden ums Leben gekommen. Rund 1900 Straßenwärter sind bei Straßen.NRW in den 29 Autobahn- und 51 Straßenmeistereien des Landes im Schichtbetrieb im Einsatz. Im selben Zeitraum hat es 526 fremdverursachte Unfälle mit Personenschaden bei Straßen.NRW gegeben. Bei mehr als 500 Unfällen kam es zu Sachschaden.

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