SPD fordert Dorfentwicklungskonzept für Hochmoor
Versorgung und Wohnqualität verbessern

Gescher/Hochmoor. Die SPD hat die Stadt Gescher in ihrem jüngsten Antrag aufgefordert, ein Dorfentwicklungskonzept (ähnlich dem ISEK für Gescher) für den Ortsteil Hochmoor zu entwickeln. Es soll gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Nachbarschaften und Gewerbetreibenden erarbeitet werden.

Mittwoch, 15.01.2020, 20:24 Uhr
SPD fordert Dorfentwicklungskonzept für Hochmoor: Versorgung und Wohnqualität verbessern
Mitglieder der SPD Gescher haben sich am vergangenen Samstag vor Ort ein Bild von den Gegebenheiten in Hochmoor gemacht und möchten ein Dorfentwicklungskonzept anstoßen. Foto: az

In Hochmoor seien viele starke Unternehmen ansässig. Dadurch trägt der Standort sehr zur hohen Steuerkraft Geschers bei. Wirtschaftlich habe Hochmoor somit eine große Bedeutung, teilt die SPD mit. Hochmoor sei aber vor allem ein lebenswertes Dorf und Wohnort für über 2000 Menschen. Dennoch stelle die aktuelle Situation eine Herausforderung dar: Die Nahversorgung müsse dringend geregelt werden, es fehle an Bauplätzen, und Vereine bangten um Räume oder um finanzielle Unterstützung. Außerdem verweisen die Sozialdemokraten auf den unzureichend gepflegten Friedhof, vernachlässigte Spielflächen und eine „stellenweise unzureichende Beleuchtungssituation“, zum Beispiel am Parkplatz des D(T)orfmuseums. „Kurz: Viele Themen sind entweder gar nicht oder nicht im Sinne der Bürgerschaft gelöst“, teilt die SPD mit.

Es gebe also viel zu tun im Dorf. Aus diesem Grund fordert die SPD, gemeinsam mit Politik, Verwaltung und vor allem mit Bürgern ein Dorfentwicklungskonzept zu erstellen, um Versorgungsqualität zu sichern und Wohnqualität zu fördern. Wichtig sei dabei, ohne Vorplanung und vorgedachte Ideen in den Dialog einzusteigen.

Unabhängig davon müssten die aktuellen Projekte vorangetrieben werden, wie zum Beispiel die Weiterentwicklung der baureifen Flächen, ÖPNV-Anbindung und überörtliche Radwegeverbindung. Die SPD fordert von der Verwaltung, entsprechende Förderanträge und Bürgerworkshops noch für 2020 vorzusehen.

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