Gesamtschule im Rahmen von Bildung für Nachhaltigkeit ausgezeichnet
Pauken mit Engagement verbinden

Gescher. Lernen für die Zukunft – das sind gute schulische Leistungen verbunden mit großem sozialen Engagement. Die Schüler der Gesamtschule Gescher lernen nicht nur viel im Unterricht, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag im sozialen Bereich der Schule und der Stadt, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Lernende in den Klassen 8 bis 10 übernehmen Verantwortung und engagieren sich als Sanitäter und Sporthelfer oder besuchen Altenheime und Kindergärten. Und nun ist die Schule im Rahmen der Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ in Coesfeld ausgezeichnet worden. Moderiert wurde die Veranstaltung von den beiden Zehntklässlern Sina Beeke und Manuel Plesker. Beratungslehrerin Cordula Ostermann freut sich: „Seit 2016 wird das Projekt Service Learning durchgeführt und erfährt durch die Preisverleihung eine große Wertschätzung.“

Montag, 17.02.2020, 05:57 Uhr
Gesamtschule im Rahmen von Bildung für Nachhaltigkeit ausgezeichnet: Pauken mit Engagement verbinden
Bei der Preisverleihung: Die Delegation der Gesamtschule Gescher freut sich zusammen mit den beiden Landräten Dr. Christian Schulze Pellengahr (6.v.l., Kreis Coesfeld) und Dr. Kai Zwicker (r., Kreis Borken) über die Auszeichnung „Schule der Zukunft“. Foto: az

Verantwortungsbewusstsein und Einsatz würden die Schüler nicht nur bei Projekten, sondern auch täglich beim Lernen zeigen. So erklärt Ellen Wilms, die didaktische Leiterin: „Wir sind eine Schule der Vielfalt und stellen Aufgaben auf verschiedenen Lernniveaus bereit, so dass alle nach ihren Möglichkeiten lernen und ihre Kompetenzen weiterentwickeln können. Vor allem beim selbstgesteuerten Lernen – so heißen die individuellen Lernzeiten – lernen alle, sich Ziele zu setzen und diese planvoll zu verfolgen.“ Dabei werden die Heranwachsenden eng von ihren Lehrern begleitet, heißt es. Regelmäßig würden Lernberatungen stattfinden, bei denen Fragen besprochen und neue Ziele vereinbart werden. Die Lehrkräfte könnten gut auf jedes einzelne Kind eingehen. Dadurch sei sichergestellt, dass schwächere Lerner Hilfen erhalten, aber auch starke Lerner angemessen gefordert und herausgefordert werden.

„Bei den Lernstandserhebungen im Jahrgang 8 schneiden wir regelmäßig besser als der Landesdurchschnitt ab, und die Ergebnisse der Zentralen Abschlussprüfungen im Jahrgang 10 sind ganz hervorragend“, berichtet Schulleiter Bernhard Manemann-Kallabis. Zahlreiche Schüler hätten mit Hilfe der engen Begleitung an der Gesamtschule einen höheren Bildungsabschluss erlangt als die Grundschulempfehlung dies prognostiziert habe. Dies gelte vor allem für Kinder, die mit einer Realschulempfehlung gekommen seien, aber auch für einige mit Hauptschulempfehlungen. Und die besonders Leistungsstarken? Auch diese würden gute Ergebnisse im Landesvergleich erzielen und weitere Herausforderungen bei Wettbewerben, Angeboten zur Begabungsförderung und durch vielfältige Projekte finden.

Die Gesamtschule ruhe sich aber keineswegs auf ihren Lorbeeren aus. „Die Preisverleihung war sehr spannend. Wir sind auf viele lohnende Projekte gestoßen, die uns wieder neue Ideen geben“, so Lehrerin Andrea Ebbeken.

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