Rodungsarbeiten im künftigen Baugebiet an der Landsbergstraße
Vermarktung läuft Ende März an

Hochmoor (js). Bauwillige in Hochmoor dürfen sich freuen: Voraussichtlich im Herbst 2020 können hier die ersten Baugruben ausgehoben werden, um den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen. Mit Rodungsarbeiten sind jetzt die Weichen dafür gestellt worden, dass das Gebiet zwischen Landsbergstraße, Gescherer Straße, Velener Straße und Kardinal-von-Galen-Sraße zum Baugebiet werden kann. 29 Grundstücke stehen zur Verfügung, davon befinden sich 17 in städtischem Besitz. Im Frühjahr oder Sommer wird die Baustraße erstellt.

Donnerstag, 27.02.2020, 06:25 Uhr
Rodungsarbeiten im künftigen Baugebiet an der Landsbergstraße: Vermarktung läuft Ende März an
Mit umfangreichen Rodungsarbeiten ist das Areal an der Landsbergstraße für die geplante Bebauung vorbereitet worden. Foto: Rüdiger Sondermann

„Ende März wollen wir in die Vergabe gehen“, teilte Bürgermeister Thomas Kerkhoff auf Anfrage mit. Interessenten würden auf einer Liste geführt und zunächst einmal gesammelt, über die Vergabekriterien werde noch zu sprechen sein. Auskünfte im Rathaus erteilt Uwe Wißmann, Tel. 60360. Der Vergabevorgang via Verwaltung beziehe sich auf die städtischen Flächen. Wer eines der zwölf Grundstücke aus Privatbesitz erwerben möchte, muss sich direkt an die Eigentümer wenden. Dem Vernehmen sind nicht alle Privatleute willens, die in einem langwierigen Umlegungsverfahren gewonnenen Baugrundstücke jetzt zu veräußern.

Im südwestlichen Bereich des künftigen Baugebietes hat sich die Stadt Gescher ein Eckgrundstück mit Anbindung an die Velener Straße gesichert. „Das könnte ein Schlüssel-Grundstück für die Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes sein“, so Kerkhoff zum strategischen Hintergrund. Die Verhandlungen mit möglichen Betreibern liefen, es gebe aber noch keinen neuen Sachstand. Sollte sich ein Supermarkt an dieser Stelle realisieren lassen, müsste dafür eine 3500 bis 4000 Quadratmeter große Fläche bereitgestellt werden. Die Zahl der Bauplätze würde dadurch etwas schrumpfen.

Der kleine Spielplatz im Baugebiet soll nach dem beschlossenen Konzept – wie berichtet – aufgegeben und als Grünfläche gestaltet werden. Dafür wird die Grüne Mitte mit einem Kleinspielbereich aufgewertet.

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