A 31 bei Hochmoor: Abschluss der Arbeiten im September 2021 geplant
Rasthöfe für über 20 Millionen Euro

Hochmoor. Auf einer Strecke von mehreren 100 Metern entlang beider Seiten der Autobahn 31 erstrecken sich auf Höhe Hochmoor und Velen aktuell Großbaustellen. Die Firma Strabag errichtet dort mit Hilfe einiger Subunternehmen die neuen Tank- und Rastanlagen. Eine Fläche von rund 50 000 Quadratmetern werden die beiden Anlagen später einnehmen.

Dienstag, 19.05.2020, 06:27 Uhr
A 31 bei Hochmoor: Abschluss der Arbeiten im September 2021 geplant: Rasthöfe für über 20 Millionen Euro
Seit Ende Februar wird auf den Baustellen der neuen Tank- und Rastanlagen entlang der A31 auf Höhe Hochmoor und Velen schon gearbeitet. Foto: az

20,5 Millionen Euro sollen diese kosten, wenn sie fertig sind. Die Arbeiten sollen laut Plan im Spätsommer oder Herbst 2021 abgeschlossen sein. 124 Stellflächen für Pkw, 143 für Lkw und neun für Busse sollen in Addition beider Anlagen entstehen. Zudem wird es Tankstellen und Restaurants geben.

Diese kann man sich heute nur mit viel Fantasie vorstellen. Aktuell sind Raupen, Bagger, Lkw und Traktoren damit beschäftigt, viel Erde zu bewegen. Auf der Baustelle in Fahrtrichtung Süden türmen sich noch hohe Erdhügel auf. Auf der Baustelle entlang der Fahrtrichtung Norden werden bereits Kanäle für die Entwässerung der Anlage verlegt.

Begonnen haben die Arbeiten an den Rastanlagen schon Ende Februar. Bäume mussten weichen, die bestehenden Anlagen mussten zurückgebaut werden. 61 000 Quadratmeter alten Asphalts sind bisher ausgebaut worden. 6000 Kubikmeter Schotter wurden entfernt. „Zudem sind 4500 Tonnen pechhaltiges Material entsorgt worden“, berichtet Peter Holz, Projektleiter beim Landesbetrieb Straßen.NRW, der für dieses Projekt die Leitung hat. Hinzu kamen rund 15 000 Kubikmeter Oberboden, der abgetragen wurde.

Nach dem Rückbau haben die Firmen damit begonnen, Vorbereitungen für den Straßen-, Parkplatz- und Hochbau zu treffen. Zudem sind auf dem Areal bereits 1500 Meter Entwässerungskanäle verbaut worden.

Vor allem auf der Rastanlage auf der Ostseite ist bereits zu sehen, dass schon 12 000 Kubikmeter heller Grobschotter eingefüllt sind. „Weitere 19 000 Kubikmeter Grobschlag werden noch folgen“, so Peter Holz. In rund 1,55 Meter Tiefe wird die Grobschotterschicht auf beiden Anlagen eingebracht. Hohe Grundwasserstände an diesen Standorten sind der Grund für diese Vorsorge. Es folgen 28 000 Kubikmeter Sickerschicht, 120 000 Quadratmeter Kombigitter, eine Frostschutzschicht, eine Asphalttragschicht und zum Abschluss Asphalt und Betondecken.

In zwei, drei Wochen wird es ungefähr mit dem Oberbau losgehen, also mit der Befestigung der Wege zum Beispiel. In naher Zukunft werden auf den Anlagen auch schon die Sichtschutzwälle aufgebaut, um Anlieger zu schützen. Beide Rastanlagen werden zudem eine Regenwasserbehandlungsanlage erhalten, die das Wasser von Störstoffen wie etwa Reifenabrieb befreit.

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