Grundsatzentscheidung für ein Grundstücksgeschäft mit d.velop
Weg frei für Erweiterung des Campus

Gescher. Eine gute Nachricht für den Wirtschafts- und Gewerbestandort Gescher konnte Bürgermeister Thomas Kerkhoff jetzt mitteilen. Der Rat der Stadt Gescher hat in seiner Sitzung am vergangenen Donnerstag mehrheitlich eine Grundsatzentscheidung für ein Grundstücksgeschäft beschlossen.

Mittwoch, 01.07.2020, 06:04 Uhr
Grundsatzentscheidung für ein Grundstücksgeschäft mit d.velop: Weg frei für Erweiterung des Campus
Freuen sich über die Grundsatzentscheidung für ein Grundstück: (v.l.) Kramer (d.velop), Bürgermeister Thomas Kerkhoff, Kämmerer Christian Hübers (Stadt Gescher) und Christoph Pliete (d.velop). Foto: az

Aufgrund der hohen Nachfrage an Grundstücken am d.velop Campus haben der Vorstand der d.velop AG Christoph Pliete sowie der Geschäftsführer der d.velop Campus GmbH in den letzten Wochen mit der Stadt Gescher über eine potenzielle Erweiterung des Campus auf dem Gelände des ehemaligen Hof Wissing gesprochen, wie der Bürgermeister mitteilte.

Damit nun weitere Firmen auf dem d.velop Campus angesiedelt werden können, die Softwarefirma aber gleichzeitig auch die eigene Wachstumsstrategie fortführen kann, hat der Rat der Stadt Gescher nun im Grundsatz einem weiteren Verkauf von bis zu 15 000 Quadratmetern an die d.velop Campus GmbH zugestimmt.

„Neben der generell positiven Entwicklung des Campus im Bereich von Arbeitsplätzen und Gewerbesteuer war ein entscheidender Punkt hierbei auch die Tatsache, dass der Campus ein über die Region hinaus bekannter Anziehungspunkt für Dienstleistungs- und IT-nahe Berufe geworden ist. Daher war es auch der Stadt Gescher ein großes Anliegen dieses Wachstum an den letzten unmittelbar an den Campus angrenzen Flächen weiter zu fördern“, so Bürgermeister Thomas Kerkhoff.

Ein weiterer positiver Aspekt sei, dass die d.velop Campus GmbH das massive vorhandene Stallgebäude übernehmen und umbauen möchte und zudem den Abriss der übrigen Gebäude auf dem avisierten Gelände vornimmt.

Den tatsächlichen Verkauf werde der Rat nach Erstellung des Kaufvertrages am Ende des Sommers vornehmen, so Kerkhoff. Auf den Flächen wird bereits an der Aufstellung eines Flächennutzungsplanes und eines Bebauungsplanes gearbeitet. Diese sollen ebenfalls nach dem Sommer verabschiedet werden.

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