110 Teilnehmer beim Patronatsfest der Gemeinde St. Peter und Paul
Zusammengehörigkeit gefeiert

Hochmoor/ Velen/ Ramsdorf (bv). Das Corona-Virus verhindert zwar so manche Aktivitäten oder schränkt sie stark ein, davon ließen sich aber die Gläubigen von St. Peter und Paul mit Sitz in Velen nicht entmutigen, als sie in Hochmoor das Patronatsfest der Apostelfürsten feierten.

Freitag, 03.07.2020, 06:04 Uhr
110 Teilnehmer beim Patronatsfest der Gemeinde St. Peter und Paul: Zusammengehörigkeit gefeiert
Trotz der Einschränkungen durch die Corona-Schutzverordnung feierten die Mitglieder der katholischen Gemeinde St. Peter und Paul ein eindrucksvolles Patronatsfest. Foto: Daniel Efsing

Nach der Zusammenlegung der Kirchengemeinden St. Andreas Velen, St. Walburga Ramsdorf und St. Stephanus Hochmoor zu einer Pfarrei mit dem neuen Namen St. Peter und Paul gibt es dort praktisch vier Patronatsfeste.

Neben dem jeweiligen Patronatsfest der drei Kirchengemeinden St. Andreas, St. Walburga und St. Stephanus gibt es seit der Zusammenlegung das überörtliche Patronatsfest, das in jedem Jahr abwechselnd in einer der drei Gemeinden gefeiert wird und in diesem Jahr in Hochmoor stattfand.

Wegen der beginnenden Schulferien wurde dieses Fest vom eigentlichen Datum 29. Juni auf den 27. Juni vorgezogen. Das große Rasengelände, eingebettet zwischen Kirche und Kindergarten, bot nicht nur die passende und ansprechende Kulisse an einem schönen Sommerabend, sondern auch genügend Platz für 110 Teilnehmer aus den drei Kirchengemeinden bei entsprechendem Abstand zueinander. Um die Vorbereitungen kümmerten sich Ludger und Brigitte Kloster von St. Stephanus und Küster Werner Heisterkamp aus Velen mit weiteren Helfern, damit diese Freiluftveranstaltung auch gelingen konnte.

Für die Bestuhlung hatten die Organisatoren eine gute Idee und klopften beim Hochmooraner Udo Mönning als Experte bei der Schützenbewirtung an. Schon waren ohne großen Aufwand die notwendigen Klappstühle zur Stelle.

Das große und bunte Tuch aus rund 600 kleinen Tüchern, das zum Osterfest von vielen Gemeindemitgliedern aus St. Peter und Paul gestaltet worden war, und Werner Heisterkamp zusammengenäht hatte, diente bei diesem Gottesdienst als Picknickunterlage.

Auch musikalisch gab es einen Ohrenschmaus mit Organist und Chorleiter Michael Borgmann von St. Stephanus mit dem Eelektro-Piano und Petra Bergup aus Velen mit Saxophon und Querflöte, die einen begeisterten Musikbeitrag zu diesem Festgottesdienst lieferten.

Auch Pfarrer Martin Limberg freute sich sichtlich auf so eine große Festgemeinde, die auch dank der sommerlichen Temperaturen zusammengekommen war und auch in Corona-Zeiten bewies, das inzwischen zusammengewachsen ist, was zusammen gehört.

Nicht unerwähnt ließ der neue leitende Pfarrer von St. Peter und Paul auch die beiden Apostelfürsten. Im Anschluss gab es Gelegenheit zur Segnung der mitgebrachten Fahrräder.

„Es war schon ein besonderer Gottesdienst bei diesen eingeschränkten Verhältnissen in Corona-Zeiten“, meinte auch Thea Kloster die sich als über 80-Jährige immer noch für kirchliche Belange einsetzt.

Ein großes Lob zollte man am Ende einer würdigen kirchlichen Gemeinschaftsveranstaltung allen Teilnehmern und vor allem auch denen, die diese Feier erst ermöglicht hatten.

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