Anwohner vom Schultenrott weisen auf zusätzliche Belastung durch neues Baugebiet hin
Nachbarn fordern Verkehrskonzept

Gescher. Der Bau- und Planungsausschuss hat den Bebauungsplan Schultenrott beschlossen. Bei den Anwohnern bestehen allerdings große Bedenken. Diese beziehen sich vor allem auf die katastrophale Verkehrssituation vor Ort.

Samstag, 11.07.2020, 06:03 Uhr
Anwohner vom Schultenrott weisen auf zusätzliche Belastung durch neues Baugebiet hin: Nachbarn fordern Verkehrskonzept
Die Nachbarn vom Schultenrott haben sich mit Mitgliedern der Unabhängigen Wählergemeinschaft getroffen, um auf das erhöhte Verkehrauskommen und damit verbundene Gefahren durch das geplante neue Baugebiet hinzuweisen. Foto: az

Zu einer Ortbesichtung hatten nun die Anwohner die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) geladen. Gerne sind die Vertreter Klaus Timmer (Wahlbezirk 8), Holger Beeke (Wahlbezirk 9) und Nico Charbon (Wahlbezirk 10) dieser Einladung gefolgt, wie es im Pressetext heißt.

Bereits seit geraumer Zeit würden die Anwohner vom Schultenrott, Hinterm Rott, Grüner Grund und Greves Wiese die Verkehrssituation kritisieren. Ihre Fürsorgepflicht gelte vor allem den schwächsten Teilnehmern im Straßenverkehr: den Kindern.

„Katastrophale Straßenverhältnisse und ein sehr hohes Verkehrsaufkommen“ würden das Bild bestimmen, äußerten die Anwohner bei einem Ortstermin. Bisher würden auf dem Schultenrott fünf Straßenzufahrten bestehen, demnächst sieben, wenn das neue Baugebiet fertiggestellt werde. Für alle Anwohner sei das eine Unzumutbarkeit, hieß es.

Familie Böckmann kommentierte zum Beispiel dazu: „Es geht uns nicht um die Verhinderung des Baugebietes. Allerdings fehlt uns ein Verkehrskonzept, das auch die Sicherheit unser Kinder berücksichtigt.“

Der Wählergemeinschaft sei dieses Problem seit Jahren bekannt, äußerten die UWG-Politiker vor Ort. Allerdings seien „Vorschläge der UWG Gescher zur Änderung dieser prekären Situation von der Mehrheitsfraktion bis dato nicht mitgetragen“ worden, kommentierte Nico Charbon.

Laut Aussage der Nachbarn wird in Kürze ein Fragenkatalog bei der Stadtverwaltung mit der Bitte um Stellungnahme eingereicht.

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