Zweiter Workshop zur Umgestaltung des Stadtparks
Baumhaus und neue Spielgeräte

Gescher. Intensives bürgerschaftliches Engagement traf beim zweiten Workshop zur Umgestaltung und Verschönerung des Stadtparks auf die Interessen der Stadt Gescher. Kerstin Uphues, 1. Beigeordnete der Stadt Gescher, freute sich deshalb besonders, so viele Bürger und Vertreter der Interessengemeinschaft Stadtpark im großen, frisch renovierten Sitzungssaal des Rathauses begrüßen zu können.

Montag, 21.09.2020, 06:28 Uhr
Zweiter Workshop zur Umgestaltung des Stadtparks: Baumhaus und neue Spielgeräte
Viele Wünsche und Ideen gibt es, um den Stadtpark in Gescher aufzuwerten. Im jüngsten Workshop platzierte 1. Beigeordnete Kerstin Uphues die Themenzettel auf einem Luftbild des Areals, um mögliche Standorte für neue Angebote zu markieren. Fotos: Elvira Meisel-Kemper Foto: az

„Wir haben beim ersten Treffen schon viele gute Ideen gesammelt“, startete Uphues. Dazu gehörten die wichtigsten Anliegen, die auch die Stadt als erstes in Angriff nehmen möchte. Das war der Kleinstkinder-, Kinder- und Jugendbereich, aber auch eine Gesundheitszone zum Beispiel mit Wassertreten. Auf einem Luftbild verortete Uphues die Stellen, an denen diese Projekte realisiert werden könnten. „Verwaltungsintern haben wir uns schon überlegt, den Kleinkinderbereich mit einer Matschzone dort anzulegen, wo Wasseranschlüsse vorhanden sind“, so Uphues und platzierte den Ideenzettel an der Stelle, wo das gegeben sei.

Eine ausreichende Beleuchtung, Barrierefreiheit, mehr Ruhebänke, mehr Mülleimer und eine Blumenwiese waren nur einige der Wünsche, die bereits beim ersten Treffen gesammelt wurden. „Es wäre auch gut, wenn die Mülleimer etwas mit Abstand von den Bänken und Sitzgelegenheiten aufgestellt würden. Das würde die Geruchs- und Insektenbelästigung verringern“, ergänzte ein Teilnehmer des Workshops.

Allerdings gab es auch aus den Besucherreihen einen entscheidenden Einwand als Reaktion auf die Flut der Wünsche von einer Kleinkunstbühne über eine Hundefreilauffläche bis hin zur Ausweitung des Sport- und Fitnessangebots und der Einrichtung eines Kiosks und einer Toilettenanlage. „Wenn wir das alles unterbringen wollen, zerstören wir den Stadtpark“, wandte ein Besucher ein. „Man könnte eine Kleinkunstbühne auch im Berkeltal einrichten“, kam die prompte Reaktion eines anderen Besuchers. Eine Ausweichfläche für Sportangebote wäre auch der dortige Sportplatz, der viel zu wenig genutzt würde, kam eine weitere Ergänzung aus den Reihen der Besucher.

Petra Cordes (IG Stadtpark) stellte vor, was die Interessengemeinschaft schon in die Wege geleitet hatte. Dazu gehörte ein Förderantrag beim Land NRW in Höhe von 20 000 Euro für den Bau eines Baumhauses und die Umgestaltung des Kleinstkinder-, Kinder- und Jugendbereichs.

„Wir werden erst einmal damit starten. Wir wollen das dieses Jahr noch auf den Weg bringen“, so Uphues. Angebote liegen bereits vor für das Baumhaus und neue Spielgeräte. Es wird wohl auch einen Leihschrank geben, der mit Hilfe einer App geöffnet werden kann. „Wir sind auf einem guten Weg. Mit Hilfe der Bürger können wir was Gutes daraus machen“, rundete Uphues den Abend nach intensiven Diskussionen ab.

7 Die Stadt Gescher stellt ab 2020 für drei Jahre eine Summe von 250 000 Euro pro Jahr zur Umsetzung des Spielplatzkonzeptes (inklusive Stadtpark) bereit.

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