Grundschüler sowie Gesamtschüler der Abschlussklassen haben ab Montag Wechselunterricht
Zurück in den Klassenraum

Gescher. Nach neun Wochen kehrt am Montag (22. 2.) zumindest ein Teil der Schüler/innen zurück in die Schule. In der Gesamtschule Gescher gilt die Regelung für die Jahrgangsstufen 10 und 12. In den Grundschulen haben alle Jahrgänge von der ersten bis zur vierten Klasse wieder im Wechsel Präsenz- und Distanzunterricht. Die Jahrgänge 5 bis 11 haben weiterhin durchgängig Distanzunterricht.

Samstag, 20.02.2021, 07:48 Uhr
Grundschüler sowie Gesamtschüler der Abschlussklassen haben ab Montag Wechselunterricht: Zurück in den Klassenraum
Die örtlichen Schulen zeigen sich gut vorbereitet auf den Start des Wechselunterrichts am kommenden Montag. Foto: Archiv

Die Schulleitungen zeigen sich bestens vorbereitet auf die neue Lage, nachdem am 18. Dezember alle Schüler wegen damals allgemein steigender Infektionszahlen in der Corona-Pandemie vorzeitig in die Weihnachtsferien geschickt worden waren.

In einem Infoblatt für Eltern und Schüler macht Bernhard Manemann-Kallabis, Leiter der Gesamtschule, unmissverständlich deutlich, dass alle Corona-Regeln weiterhin Gültigkeit haben. Es gelte das Abstandsgebot, und es bestehe Maskenpflicht auf dem gesamten Schulgelände, in den Gebäuden sowie im Unterricht.

Während des Unterrichts gelte ein mit den Lehrkräften abgesprochener fester Sitzplan in den Klassen-, Kurs- und Fachräumen.

Die Schulbusse fahren zu den üblichen Zeiten. Die Mensa und der Schulkiosk bleiben aber vorläufig noch geschlossen.

Um das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten, wird jeder Kurs der Jahrgangsstufe 12 in zwei Gruppen unterteilt, die zwei auf einer Etage liegende Kursräume nutzen. Wenn Lehrkräfte von zu Hause aus unterrichten müssten, finde dieser Distanzunterricht in den jeweiligen Kursräumen statt. Ganz wichtig sei auch, so Bernhard Manemann-Kallabis, dass der Unterricht nach Stundenplan erfolge.

Die Schüler der Jahrgangsstufe 10 gehen ab Montag in den Wechselunterricht. Die Schüler/innen einer Klasse bilden eine Lerngruppe, die hälftig aufgeteilt wird, um den Infektionsschutz zu wahren. Bei diesem Konzept folgen sowohl die Präsenztage als auch das Lernen auf Distanz dem regulären Stundenplan. Präsenz- und Distanztage wechseln täglich, so dass jeder Schüler/jede Schülerin innerhalb von zwei Wochen fünf Tage Präsenzunterricht hat. Bernhard Manemann-Kallabis macht deutlich: „Die Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung für ihr Lernen im Distanzunterricht, indem sie Fragen zur Bearbeitung möglichst am Präsenztag klären und notwendige Materialien mitnehmen.“ Für die Jahrgangsstufen fünf und sechs bleibt das Betreuungsangebot bestehen.

Die Gesamtschule kann beim Neustart am 22. Februar auf ein schuleigenes Konzeptpapier „Grundsätze und Hinweise zum Distanzunterricht bzw. zur Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht“ von Dezember 2020 zurückgreifen und beruft sich auf die Meinungsbildung in der Lehrerkonferenz und Schulpflegschaft. Das wird als großer Vorteil im Vergleich zum ersten Lockdown gesehen.

Auch der Grundschulverbund Pankratiusschule/ Schule auf dem Hochmoor und die Von-Galen-Grundschule zeigen sich zuversichtlich, dass der Neustart am Montag mit dem Wechselunterricht gelingt. In den Präsenzphasen des Unterrichts soll nach Möglichkeit der Unterricht in Deutsch, Mathematik sowie der Sachunterricht im Vordergrund stehen, wie die Schulleiterinnen Birgit Knauer (Pankratiusschule) und Petra Roters (Von-Galen-Schule) betonen.

Angebote des Offenen Ganztags werden allerdings noch nicht regelhaft wie vor Corona üblich aufgenommen. Für Schüler/innen, für die die Eltern an den Tagen des Distanzunterrichtes keine Betreuung ermöglichen können, wird eine pädagogische Betreuung in den Räumen der Schule oder anderen vom Schulträger bereitgestellten Räumen gewährleistet. Die Leiterinnen der Grundschulen appellieren allerdings an die Eltern zu prüfen, ob deren Kinder in der Zeit des Distanzunterrichts zu Hause bleiben können.

Alle Erwachsenen und Kinder tragen auf dem gesamten Schulgelände Masken. „Das ist Vorschrift“, betont Birgit Knauer. Die Kinder würden während des Unterrichts gebeten und empfehlend darauf hingewiesen, dass sie ihre Masken durchgängig tragen sollen. Das sei eine dringende Empfehlung des Schulamtes und Gesundheitsamtes Borken, erläutert die Schulleiterin.

Dabei wäre es wünschenswert, wenn die Kinder medizinische Einmalmasken tragen würden, fügt sie hinzu. Alle in der Schule beschäftigten Erwachsenen tragen FFP2-Masken.

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