Die Franzosen Louis Lepage und Antoine Maugeais absolvierten Praktikum in der Gemeinde
Trecker fahren und Sprache lernen

rosendahl. Ja, da sind sie sich einig: Das ein oder andere Wort in Deutsch haben die beiden französischen Gäste durchaus dazugelernt. 14 Tage absolvierten Louis Lepage und Antoine Maugeais ein Praktikum in der Gemeinde Rosendahl.

Montag, 28.07.2014, 09:58 Uhr

Sie konnten sich Einblicke über die Arbeit des Bauhofes verschaffen und lernten die Berufswelt in Deutschland ein wenig näher kennen: „Es war warm und darum manchmal schwer“, lächelt Antoine. Der 18-Jährige hat sein Abitur in der Tasche und möchte ein Ingenieurstudium beginnen. Durch den Partnerschaftsaustausch der Gemeinde Rosendahl mit Entrammes ist die Verbindung der beiden Franzosen entstanden. Louis Lepage sind die Örtlichkeiten in Rosendahl bestens vertraut, seine Eltern Isabelle Perlemoine und Christian Lepage gehören schon seit Jahren der Partnergemeinde an.

Daher ist der 17-jährige seit Kindstagen immer mit dabei. Im nächsten Jahr wird er ebenfalls sein Abitur machen. Auch sein Bruder Mathieu hat schon Bauhoferfahrungen gemacht. Vor neun Jahren arbeitete er ebenfalls als Praktikant bei der Gemeinde.

Ob sie sich einen Beruf ähnlich wie auf dem Bauhof vorstellen könnten? Wohl eher nicht, grinst Louis und schüttelt mit dem Kopf. Es ist eine anstrengende Arbeit aber nichtsdestotrotz; Spaß hat es den Beiden gemacht. Besonders Treckerfahren und Rasenmähen, lautet unisono der Kommentar. „Das kennen wir auch von Zuhause.“ „Die Leute sind hier sehr gastfreundlich“, sind die Beiden über das gute Miteinander sehr erfreut.

Und so nebenbei konnten die beiden Franzosen ihre Sprachkenntnisse aufbessern. Mit der Verständigung hat es prima geklappt. „Sie sprechen besser Deutsch als wir Französisch“, klärt Bauhofmitarbeiter Herbert Döker. Mit seinen Kollegen Georg Stein, Markus Konert und Norbert Bertels waren die beiden Gäste in den jeweiligen Ortsteilen im Einsatz.

Bauhofleiter Stefan Averesch zieht eine positive Bilanz: „Wenn wir langsam und deutlich gesprochen haben, hat es mit der Verständigung gut geklappt.“ Heute heißt es“ au revoir“ und Auf Wiedersehen, denn mit dem Zug geht es wieder Richtung Heimat. „Es war für uns eine gute Erfahrung und wir werden den Aufenthalt in guter Erinnerung behalten“, spricht Louis gut und verständlich, natürlich in Deutsch. „Wir konnten unsere Deutschkenntnisse verbessern“, bestätigt sein Freund Antoine, der ebenfalls die deutsche Sprache gut beherrscht. Sie wohnten in Holtwick bei Familie Lanksch und Familie Kloster. Bürgermeister Franz-Josef Niehues verabschiedete die Gäste an ihrem letzten Arbeitstag und wünschte ihnen alles Gute.

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