Legden lädt am Dienstag (5. 8.) zur Großveranstaltung ein / Auftakt mit einem Frühschoppen
Fliegenmarkt erinnert an Schankrecht

Rosendahl / Legden. „He hädd flaggt, muorgen is Fleigenmarkt.“ So deutete der Volksmund durch Aushängen einer Flagge in der Spitze des Legdener Kirchturms, – oder wenn jemand die Hose zerrissen hat, und es kommt das Hemd zum Vorschein, auf den Fliegenmarkt hin. Am Dienstag (5. 8.) ist es wieder soweit.

Freitag, 01.08.2014, 06:04 Uhr

Erstmals urkundlich 1676 erwähnt wurde der Markt damals als Warenhandels- und Viehmarkt genutzt, sowie als Gerichtsplatz, an dem Strafurteile gesprochen wurden. Wo viel Vieh ist, da sind auch Fliegen vorhanden. Daher der Name Fliegenmarkt.

Aus dieser Zeit steht der Nachbarschaft ein Schankrecht zu, das jährlich am 1. Dienstag im August wahrgenommen wird.

Die heutige Nachbarschaft hat über 115 Mitglieder und ist mit eine der größten in Legden. Gegründet wurde sie 1960. Das Schankrecht wird von der Nachbarschaft auch an andere Vereine oder Organisationen vergeben, wenn mit dem Erlös ein Ziel erfüllt werden soll.

So wird die Gemeinschaft Behinderter und ihrer Freunde Legden / Asbeck e.V. in diesem Jahr das Fest ausrichten, um für die Aktivitäten der Legdener Gemeinschaft – therapeutisches Reiten, Kegeln, Sommerausflug oder Radtouren – finanziell gesichert zu sein.

War es früher ein Markt, der seine Berechtigung im Handel hatte, so geht man heute etwas ruhiger an den Fliegenmarkt heran. Mit dem Frühschoppen um 11 Uhr beginnt der 1. Dienstag im August, in diesem Jahr der 5. August, auf der Wiese Fliegenmarkt/ Westring. Ab 14 Uhr ist Kaffeetrinken, ab 15 Uhr ist für Kinder Ponyreiten und Kinderschminken angesagt, und ab 19 Uhr geht’s richtig zur Sache.

Mit einem tollen Bühnenprogramm wird Moderator und Sänger Michael Jansen mit seinen Kollegen Stephan König, Disc-Jockey und Sänger Mario und Disc-Jockey Micki für Unterhaltung sorgen.

Bei Live-Musik, großer Tanzfläche, Bierständen und Möglichkeiten, den Hunger zu stillen, sollten sich alle wohl fühlen und dem Wunsch der Gemeinschaft folgen, etwas Gutes zu tun und die örtliche Verbundenheit unterstützen. Damit alle Besucher auch bei ungünstiger Witterung geschützt sind, sorgen die „Wacholderbären“ mit einem Riesenschirm für eine trockene Festwiese.

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