Festakt in Entrammes im Februar 2015 anlässlich der Rückkehr der Mönche aus Rosendahl
Wurzeln reichen 200 Jahre zurück

Rosendahl. Das runde Jubiläum soll gebührend begangen werden. Im kommenden Jahr jährt sich die Rückkehr der Trappisten von Rosendahl nach Frankreich zum 200. Mal. Genau am 21. Februar 1815 gingen die ersten Mönche zurück in ihre Heimat. Aus diesem Anlass wird am 21. Februar nächsten Jahres ein Festakt in der Partnergemeinde Entrammes stattfinden, an dem auch eine Delegation aus Rosendahl teilnehmen wird. Dazu hat Abt Dom Joseph Deschamps Mönche aus ganz Frankreich eingeladen.

Donnerstag, 11.09.2014, 19:10 Uhr

Einen wesentlichen Anteil zur Erhaltung der Geschichte trägt Wilhelm Knoll aus Holtwick mit seiner Zusammenfassung bei. Er hat mit Sorgfalt und akribischer Recherche die Entstehung und Geschichte in seinem Buch „30 Jahre Trappistenniederlassung in Darfeld 1795-1825“ umfassend beschrieben. Gerade wird sein Buch auch ins Französische übersetzt. Die Reaktion aus Frankreich über sein Buch macht ihn ein wenig stolz. „Über das Interesse der französischen Freunde bin ich besonders erfreut“, erzählt er. Das zehnjährige Jubiläum der Partnerschaft Rosendahl und Entrammes gab Wilhelm Knoll im Jahr 1980 die Gelegenheit, mit Fr. Maur Cocheril ins Gespräch zu kommen – mit nachhaltigem Erfolg. Fr. Maur Cocheril war Ordensmann und Historiker und überreichte den Rosendahler Gemeindevertretern zum damaligen Zehnjährigen ein Werk über religiöse Orden, in dem bereits die Trappisten erwähnt wurden. „Das Buch war in Ziegenleder eingebunden“, ergänzt Wilhelm Knoll. Dieses Ereignis nahm Knoll zum Anlass, mehr über die Geschichte zu erfahren.

„Für uns Älteren ist die Partnerschaft vielleicht nichts mehr, aber für die nachfolgenden Generationen“, hat einst Fr. Maur Cocheril gesagt. Er war es, der auf französischer Seite maßgeblich zur Gründung der Partnerschaft zwischen Rosendahl und Entrammes beigetragen hat. „Es freut mich sehr zu sehen, wie viele junge Teilnehmer sich heute am Partnerschaftsaustausch beteiligen“, ist Wilhelm Knoll über die Entwicklung erfreut. Das Erinnerungskreuz steht auf dem Gelände des ehemaligen Trappistenklosters zwischen Osterwick und Darfeld, dessen Herkunft niemand so recht erklären kann.

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