Kinder aus dem Waldkindergarten St. Nikolaus erkunden die Pflanzen mit all ihren Facetten
Auf den Spuren vom Holunder

Holtwick (bak). Hmm, das schmeckt. Genüsslich lassen sich die Kinder aus dem Waldkindergarten St. Nikolaus ihre Butterbrote schmecken. Insgesamt 20 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren haben es sich zusammen mit ihren Erzieherinnen Beate Volmer, Cilly Schmeddes und Christina Dilkaute im Wald gemütlich gemacht.

Dienstag, 10.07.2012, 17:52 Uhr

Ein besonderer Brotaufstrich und andere Köstlichkeiten kommen auf den Tisch. In den vergangenen drei Wochen ging es um das Thema Holunder, von der Blüte bis hin zur Frucht. Und auch aus dem Gehölz konnten die Kinder etwas herstellen: „Aus den Holunderästen haben wir Flöten gebastelt“, erzählt die Erzieherin. Die hübsche Holzdekoration mit einem Blattdruck von Holunderblättern schmücken die Tische im Wald. Gespannt und mit ein wenig Neugierde probieren die Kindergartenkinder ihr selbstgemachtes Holundergelee und den Saft aus Beeren vom letzten Jahr und den Sirup aus den Blüten von diesem Jahr. Lecker, den Kindern schmeckt die vitaminreiche Beere in den verschiedensten Formen sichtlich gut. Auch den Pfannkuchen mit Holunderblüten hat es schon gegeben. „Ganz zu Beginn haben wir ein Märchen von „Der Zauber im Holunderstrauch“ vorgelesen“, erzählt Erzieherin Christina Dilkaute. Die 23-Jährige befindet sich zur Zeit in der Weiterbildung als Waldpädagogin, die Fortbildung findet in Bonn statt. „Dazu musste ich ein Projekt ausarbeiten und vorstellen“, erklärt sie. Dafür hat sie sich das Thema Holunder ausgesucht. Der sechsjährige Fabian aus der Wackelzahngruppe ist das älteste Kind im Wald, wie er selber feststellt und meint: „Der Gelee schmeckt mir am besten.“

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