Naturkindergarten und soziale Nutzung: Ralf Steindorf will BSG-Gelände neues Leben einhauchen
Ein „Walddorf“ als Leuchtturm

Rosendahl. Das Projekt, das er umsetzen möchte, soll von einem Leuchtturm-Charakter geprägt sein. Von einer Idee, die viel Interesse wecken und das Image der Gemeinde Rosendahl weiter verbessern soll. „So etwas gibt es im Umkreis nirgendwo“, sagt Ralf Steindorf. „Hier können wir viel Gutes für Kinder und Jugendliche tun.“ Wenn es nach ihm und seiner Frau Kathleen geht, soll das rund 10 000 Quadratmeter große Gelände der BSG Osterwick schon im nächsten Sommer mit neuen Leben erfüllt sein: Naturkindergarten, Raum für Kinder mit schwerer sozialer Vergangenheit, Aktivitäten verschiedenster Art, all das soll künftig im „Walddorf Osterwick“ möglich sein.

Freitag, 08.11.2013, 16:16 Uhr

Die Idee geistert seit rund einem Jahr in seinem Kopf herum. „Und diese Fläche ist ideal“, sagt er mit Blick auf das weitläufige Gelände an der Baumberger Straße direkt an der Gemeindegrenze zu Billerbeck. Das gehört der 1966 gegründeten Versehrtensportgemeinschaft Osterwick, heute Behindertensportgemeinschaft (BSG). Im Jahr 1972 wurde unter Federführung von Martin Holz mit dem Bau des Vereinsheimes und der Gestaltung des Grundstückes begonnen, das im Jahr 1974 sogar der damalige Bundespräsident Gustav Heinemann besuchte. „Die Mitgliederzahl der BSG geht deutlich zurück“, erklärt Steindorf. „Die Verantwortlichen wollen das Gelände veräußern, es aber weiterhin für soziale Zwecke genutzt wissen.“

Genau hier möchten Kathleen und Ralf Steindorf einhaken. Sie wollen das Grundstück als gemeinnützige GmbH übernehmen, gerne auch mit weiteren Gesellschaftern. „Ihnen muss allerdings bewusst sein, dass es Arbeit mit sich bringt, aber keinen Profit“, verweist Steindorf auf den rein sozialen Hintergrund.

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