Zahlreiche Besucher kommen zur Eröffnung der Ausstellung „Die Schüssel ist voll“
Quelle voller Leben

Darfeld. Kleine schwarze Stäbchen schwimmen im Wasser an der Quelle der Vechte. „Diese Dreieckskopf-Strudelwürmer sind richtig niedlich, wenn man sie unter dem Mikroskop betrachtet“, sagt Dr. Patricia Goebel, Geologin und Paläontologin der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Zusammen mit ihrem Team der Arbeitsstelle Forschungstransfer ist sie nach Darfeld gekommen, um die Ausstellung „Die Schüssel ist voll“ im Haus der Wissenschaft im Darfelder Generationenpark zu eröffnen. Den zahlreichen interessierten Besuchern zeigt sie, was sich im Wasser so tut: „Wo Quellen sind, ist auch Leben.“

Montag, 28.04.2014, 19:38 Uhr

Die Initiatoren der Ausstellung – die Expedition Münsterland der Uni Münster, der Heimatverein und Ideen für Darfeld – möchten den Weg des Wassers mit allen Sinnen erlebbar machen. „Die Qualität der Zusammenarbeit macht einfach Freude“, lobt Dr. Wilhelm Bauhues, Leiter der Arbeitsstelle Forschungstransfer der Universität. Zusammen mit dem Heimatverein und Ideen für Darfeld wurden bereits ein Projekt über den Abschuss der V2-Raketen von Darfeld nach Antwerpen sowie die Ausstellung „Dallas? – Darfeld“ realisiert.

Neben einem Mikroskop, unter dem die Strudelwürmer untersucht werden können, gibt es in der Ausstellung ein Model von Alfred Eimers (Ideen für Darfeld), das den Wasserlauf durch die Baumberge sichtbar macht. Außerdem ist eine Lounge eingerichtet, in der eigens komponierte Musikstücke sowie Gedichte zum Thema „Quelle“ zu hören sind. Zudem bekommen die Besucher viele weitere, interessant aufgearbeitete Informationen.

„Diese Ausstellung hilft, Umweltbewusstsein zu schaffen und ermöglicht verschiedene Blickwinkel“, sagt die stellvertretende Landrätin des Kreises Coesfeld, Anneliese Haselkamp, die zur Eröffnung gekommen ist. Auf Fragen wie „Warum blubbert es eigentlich in einer Quelle“ gibt es noch bis Ende September Antworten in Darfeld. Die Öffnungszeiten der Ausstellung entsprechen denen des benachbarten Bahnhofscafés: freitags, samstags und sonntags von 13 bis 18 Uhr und feiertags von 11 bis 18 Uhr.

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