Umbau des Ascheplatzes in Holtwick bereits im August/September möglich / Politik berät nächste Woche
Im Winter schon auf Kunstrasen

Holtwick. Eine weitere monatelange Schlammschlacht bleibt den Fußballern von SW Holtwick möglicherweise erspart: Der Umbau des Ascheplatzes in einen Kunstrasen kann wohl schon im August und September 2014 und damit ein halbes Jahr früher als geplant erfolgen. „Derzeit wird in Schöppingen ein Platz gebaut, und die beteiligten Firmen könnten auch zeitnah die Maßnahme in Holtwick durchführen“, erklärt Erich Gottheil, Leiter des Fachbereiches Zentrale Dienste und Immobilienmanagement in der Gemeindeverwaltung. Voraussetzung ist die Zustimmung der Politik, die in der kommenden Woche im Haupt- und Finanzausschuss und im Rat darüber diskutiert.

Donnerstag, 08.05.2014, 19:40 Uhr

Ein wichtiger Punkt sei in diesem Zusammenhang, so Gottheil, dass die Bereitstellung des Investitionsanteils der Gemeinde (290 000 Euro) zum größten Teil erst für das Jahr 2015 geplant sei – und auch da verbleiben soll: „Für 2014 sind nur 20 000 Euro vorgesehen, die weiteren 270 000 Euro muss der Sportverein zwischenfinanzieren.“ Das könne gelingen, freut sich der SW-Vorsitzende Thomas Fedder: „Mitglieder des Fördervereins Kunstrasen sind dabei, bei den Holtwicker Geschäftsleuten Zusagen für eine Zwischenfinanzierung einzuholen.“ Das laufe so positiv, dass alle Verantwortlichen optimistisch seien, das Ziel umsetzen zu können. „Diese Unterstützung, die wir erfahren, ist einfach toll“, zeigt sich Fedder begeistert.

Die Gemeindeverwaltung schlägt vor, dem vorzeitigen Bau des Kunstrasens zuzustimmen, wenn vorab alle Planunterlagen vorliegen und die Zwischenfinanzierung der 270 000 Euro nachgewiesen ist. Der Gemeindeanteil soll wie geplant am 1. März 2015 ausgezahlt werden. „Jetzt kann der Sportverein aber die günstigen Angebotspreise nutzen“, hat Erich Gottheil Verständnis für den Wunsch der Schwarz-Weißen, vorzeitig loszulegen.

Eine Fertigstellung des Kunstrasens zum Herbst werde eine große Entlastung sein, betont Thomas Fedder. „Die Fußballer warten sehnsüchtig darauf“, verweist der Vorsitzende nicht nur auf die angenehmeren Spielbedingungen, sondern auch auf die notwendigen Flächen, die für den Trainings- und Spielbetrieb zur Verfügung stehen müssen. „Wir können auch im Sommer bei Hitze nicht alle Einheiten gleichzeitig auf dem Rasen durchführen.“ Auch die Gemeinde ergebe sich ein Vorteil, merkt Erich Gottheil an: „Wenn der Kunstrasen schon im Spätsommer gebaut wird, ist eine Pflege des Ascheplatzes in der nächsten Winterperiode durch den Bauhof nicht mehr notwendig.“ 7 Der Haupt- und Finanzausschuss berät am Mittwoch (14. 5.) um 19 Uhr. Der Rat entscheidet dann am Donnerstag (15. 5.).

Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/2437367?categorypath=%2F2%2F798623%2F798631%2F947623%2F2606787%2F2606788%2F
Nachrichten-Ticker