Umgestaltung der Kreuzung L 555/L 577 im zweiten Halbjahr
Mehr Sicherheit durch Ampelanlage

Rosendahl. Tempo 60, zwei Starenkästen, und doch gibt es immer wieder knifflige Situationen. Das soll sich künftig ändern an der Kreuzung der Landstraße 555 (Coesfeld – Darfeld) mit der L 577 (Osterwick – Billerbeck) an der Zweifachsporthalle in Osterwick. „Wir planen dort eine Ampelanlage“, kündigt Heinrich Lütke-Wenning vom Landesbetrieb Straßen.NRW an. Voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte soll den Verkehrsteilnehmern dort ein Licht aufgehen.

Mittwoch, 14.05.2014, 19:02 Uhr

Aktuell handele es sich bei der Kreuzung nicht mehr um einen sogenannten Unfallhäufungspunkt, erläutert Lütke-Wenning. „Aber wir haben diese Stelle natürlich immer im Fokus“, sagt der Sachgebietsleiter der Niederlassung in Coesfeld. „Auch Anlieger weisen uns darauf hin, dass es immer wieder gefährliche Situationen gibt.“ Deshalb sei schon vor einiger Zeit überlegt worden, im Zuge einer notwendigen Fahrbahnsanierung auch Maßnahmen für mehr Sicherheit zu ergreifen.

Die noch ausstehende Sanierung des Teilstückes vom (aus Richtung Darfeld) ersten Starenkasten bis etwa 150 Meter hinter der Einmündung Elsen (Münsterländische Margarinewerke) soll in der zweite Jahreshälfte 2014 angepackt werden. „Dabei werden wir den bisher sehr großzügigen Kreuzungsbereich umgestalten“, so Lütke-Wenning – unter anderem sollen die Rechtsabbiegespuren von der L 555 mit der zusätzlichen Insel entfernt werden. „Dafür werden wir Linksabbiegespuren für die Verkehrsteilnehmer einrichten, die von der L 577 auf die L 555 fahren wollen.“ Im Mittelpunkt stehe aber eine „intelligente“ Ampelanlage, die den vorrangigen Verkehr auf der L 555 beachte und an den Einmündungen aus der L 577 auf Anforderung reagiere. Die Planung dafür sei bis auf wenige Kleinigkeiten fertig: „Auch der Kreis als Straßenverkehrsbehörde hat seine sofortige Zustimmung erteilt.“ Ob die Starenkästen dann entfernt werden, sei eine Angelegenheit des Kreises.

Vom Tisch ist damit die Überlegung, die Kreuzung zu einem Kreisverkehr umzubauen. „Weil das eine sehr umfangreiche und kostenintensive Maßnahme ist, kämen wir damit für lange Zeit auf eine Warteliste“, erklärt Heinrich Lütke-Wenning. Die Ampelanlage sei schnell umzusetzen – und durch die neue LED-Technik sei die Unterhaltung auch im Stromverbrauch mittlerweile eine günstige Lösung.

Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/2450931?categorypath=%2F2%2F798623%2F798631%2F947623%2F2606787%2F2606788%2F
Nachrichten-Ticker