Unfall am Schloss Varlar / Anhängerdeichsel riss Loch in einen Heizöltank / Fachfirma im Einsatz
Heizöl in Pferdeschwemme gelaufen

Osterwick. Eine unbekannte Menge Heizöl ist aus einem Tank am Schloss Varlar ausgelaufen. Der Leiter der Ökonomie hatte dies gestern Morgen entdeckt. Die Deichsel eines durch den nächtlichen Sturm umgekippten Pkw-Anhängers hatte ein Leck in den Tank gerissen – und das trotz Gitterschutzes.

Donnerstag, 19.11.2015, 10:49 Uhr

Unfall am Schloss Varlar / Anhängerdeichsel riss Loch in einen Heizöltank / Fachfirma im Einsatz : Heizöl in Pferdeschwemme gelaufen
Lagebesprechung an der Ökonomie am Schloss Varlar: (v.l.) Berthold Wedding (Unter Wasserbehörde), Kreisbrandmeister Christoph Nolte sowie (v.r.) Dirk Döking und Berthold Becker vom Löschzug Osterwick mit weiteren Kameraden. Fotos: Manuela Reher Foto: az

Das Heizöl lief in die so genannte Pferdeschwemme, ein direkt angrenzendes Gewässer. Durch das beherzte Eingreifen der Feuerwehr und der Fachfirma Hülsmann aus Drensteinfurt konnte verhindert werden, dass das Öl in den mit der Pferdeschwemme verbundenen Schlossteich lief.

Gegen acht Uhr morgens hatte der Leiter der Ökonomie von Schloss Varlar den Schaden entdeckt und sofort die Feuerwehr alarmiert. Wie viel Heizöl aus dem unter freiem Himmel stehenden Tank ausgelaufen und wann das Leck entstanden ist, sei nicht mehr nachvollziehbar.

Die Löschzüge Osterwick und Darfeld rückten mit 20 Feuerwehrleuten aus. Außerdem war der Gerätewagen Gefahrgut der Feuerwehr Coesfeld kurzfristig im Einsatz. Unter Leitung des stellvertretenden Osterwicker Löschzugführers Dirk Döking richteten die Feuerwehrleute Schlauchsperren auf der Pferdeschwemme ein. Dazu mussten zwei Feuerwehrleute in Wathosen ins Gewässer steigen. Vermutlich habe die große Laubmenge, die auf das Gewässer gefallen war, bereits als Sperre gewirkt, wie Löschzugführer Berthold Becker äußerte. Die Öllachen auf dem Platz an der Ökonomie streuten die Feuerwehrleute mit Bindemittel ab.

Auch Berthold Wedding von der Unteren Wasserbehörde des Kreises Coesfeld und Kreisbrandmeister Christoph Nolte waren in Varlar vor Ort, um das weitere Vorgehen zu besprechen und eine Verseuchung von weiteren Gewässern zu vermeiden.

Der Einsatz für Feuerwehrleute dehnte sich zeitlich aus, da sie zunächst auf die Fachfirma Hülsmann aus Drensteinfurt warten mussten. Das Umwelttechnik-Unternehmen aus dem Kreis Warendorf unterstützte die Feuerwehr bei der Entsorgung des Heizöls. In Kanus gelangten die Kameraden auf das Gewässer.

Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3638161?categorypath=%2F2%2F798623%2F798631%2F947623%2F
Nachrichten-Ticker