Feuerwehr verhindert Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude / Drei Kälber und sieben Hunde verenden
Stall in Darfeld brennt nieder

Darfeld. Nicht mehr retten können die Kameraden der drei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Rosendahl am Dienstagmorgen ein Stallgebäude auf einem Hof in der Bauerschaft „Up de Rieth“ in Darfeld. Aber sie verhindern mit Erfolg, dass die Flammen auf ein benachbartes Stallgebäude und ein Gartenhaus übergreifen. Mit 50 Kräften ist die Feuerwehr im Einsatz, nachdem die Alarmierung um 8.55 Uhr erfolgt ist.

Donnerstag, 22.02.2018, 16:28 Uhr

Feuerwehr verhindert Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude / Drei Kälber und sieben Hunde verenden: Stall in Darfeld brennt nieder
Durch schnelles Eingreifen verhindert die Feuerwehr auf einem Hof in Darfeld, dass das Feuer im Stallgebäude auf die angrenzenden Gebäude übergeht. Fotos: Manuela Reher Foto: az

Die hohe Rauchsäule ist nicht nur von den Autofahrern zu sehen, die auf der nahen Umgehungsstraße, der Landesstraße 555, entlangfahren, sondern auch schon von Nachbarorten.

In dem brennenden Stallgebäude sind drei Kälber sowie sieben Hunde – ein Muttertier und sechs Welpen – gewesen, die durch das Feuer verendet sind. Neben eingelagertem Stroh stand auch ein Anhänger in der Scheune. Der Eigentümer steht noch immer unter Schock. Er hat das Feuer am Morgen entdeckt.

Stall in Darfeld niedergebrannt

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Zunächst sind zwei Löschzüge ausgerückt. „Doch aufgrund der starken Rauchentwicklung haben wir auch den dritten Löschzug alarmiert“, sagt Wehrführer Herbert Wolter, der die Einsatzleitung übernommen hat. Die Feuerwehr rückt mit mehreren Fahrzeugen aus, die insgesamt 10,3 Kubikmeter Löschwasser mitführen. Doch schnell stellen die Retter fest, dass diese Menge nicht ausreicht.

Zufällig hat der benachbarte Lohnunternehmer Potthoff & Scheipers zwei Fässer auf Lastwagen mit jeweils 30 Kubikmetern Wasser auf seinem Hof stehen. Eine halbe Stunde nach der Alarmierung können die Feuerwerleute auch dieses Wasser zum Löschen nutzen. Die Firma holt ein weiteres Mal 30 Kubikmeter Wasser nach. Herbert Wolter: „Anderenfalls hätten wir Wasser aus dem nächsten Hydranten im Dorf entnehmen müssen.“ Die Versorgung mit Löschwasser im Außenbereich stelle die Feuerwehr stets vor besondere Herausforderungen.

Die Feuerwehrleute starten den Löscheinsatz gleichzeitig von mehreren Seiten, um das Feuer möglichst schnell unter Kontrolle zu bekommen.

Zwei Trupps nähern sich unter Atemschutz der Brandstelle. Als diese geräumt wird, sind weitere acht Trupps unter Atemschutz im Einsatz. Menschen sind bei dem Brand nicht verletzt worden, so dass die Besatzung des herbeigerufenen Rettungswagens nur für den Fall der Fälle noch am Einsatzort verharrt.

Wie die Polizei mitteilt, sieht der Brandermittler die Ursache für den Brand in einem elektrotechnischen Defekt. Für die Feuerwehr ist der Einsatz gegen 14 Uhr zu Ende.

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