Rosendahl
Von der Sprache der Natur inspiriert

Holtwick (tdr). „Bleistift, Zeichnung, Pinselstrich“ – die künstlerischen Arbeiten, die die Krefelderin Barbara Leifeld im Heimathaus Holtwick ausgestellt hat, sind von der vielfältigen Sprache der Natur inspiriert. Hinter dem Ausstellungstitel stehen zahlreiche Zeichnungen, Aquarelle und Papierarbeiten, die noch an zwei weiteren Ausstellungstagen bestaunt werden können: Am kommenden Kirmessonntag (5. 5.) sowie am darauffolgenden Sonntag (12. 5.) hat das Heimathaus jeweils von 14 Uhr bis 17.30 Uhr seine Pforten geöffnet.

Montag, 29.04.2019, 19:00 Uhr
Rosendahl: Von der Sprache der Natur inspiriert
Freuen sich auf viele Besucher der Ausstellung im Holtwicker Heimathaus: (v.l.) Albert und Barbara Leifeld, Herbert Kortüm (Gemeindevertretung) und Markus Stroot (Vorsitzender des Heimat- und Kulturvereins Holtwick) stehen vor einer scherenschnittartigen Vogelperspektive auf den Ortskern. Foto: Tom-David Rademacher

„Wir freuen uns sehr, dass es in diesem Jahr wieder gelungen ist, im Heimathaus eine Ausstellung präsentieren zu können“, zeigte sich Markus Stroot als Vorsitzender des Heimatvereins begeistert. Die Idee, Leifeld als Grafikdesignerin mit eigenem Atelier in Krefeld für eine Ausstellung in Holtwick zu gewinnen, sei bereits im vergangenen Jahr gekommen. Durch die Freundschaft zur Familie Uesbeck und ihren Ehemann Albert, gebürtigen Osterwicker, wurde diese Idee dann in die Tat umgesetzt: Zur Eröffnung begrüßten die Trachtenfrauen alle Anwesenden mit kühlen Erfrischungen.

„Ich möchte mich herzlich für die Gelegenheit bedanken“, so Barbara Leifeld. „Neben der Arbeit ist das ein schöner Ausgleich. Meine Werke werden auch gut in die Reihe der Dauerausstellungsstücke integriert.“

Leifeld zeichne in der Natur, wo sie flüchtige Eindrücke sammeln könne, die dann im Atelier noch einmal genauer unter die Lupe genommen und verfeinert würden. „In einem Werk habe ich aber auch zum Beispiel scherenschnittartig den Holtwicker Ortskern umgesetzt. Bei der Arbeit kann ich total herunterkommen. Ebenso ist es bei Aquarellen: Da überlasse ich es dem Zufall, wie das Bild zum Schluss aussieht.“ In ihren Skizzen versteckten sich aber auch immer wieder kleine „LebeWesen“, denen Leifeld in der Ausstellung natürlich auch einen Platz reserviert hat. „Sie schummeln sich auf Notizzettel und wollen einfach aufs Papier. Sie sind wie unser Alltag: Laut, bunt, kompliziert und voller Überraschungen.“

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