Rosendahl
Neues Habitat für eine gute Fauna

Rosendahl. Vor allem nach starkem Regen floss der Legdener Mühlenbach an einigen Stellen mit hoher Geschwindigkeit. „Das war für die Lebewesen im und am Bach sehr schlecht“, sagt Gerold Caesperlein von der U Plan GmbH. Um dem entgegenzuwirken und der Fauna ein geeignetes Habitat bieten zu können, wurde der Bach nun an zwei unterschiedlichen Stellen aufgewertet.

Samstag, 03.08.2019, 10:00 Uhr aktualisiert: 03.08.2019, 10:02 Uhr
Rosendahl: Neues Habitat für eine gute Fauna
Freuen sich über das neu geschaffene Habitat und den geschwenkten Mühlenbach, was im Hintergrund zu erkennen ist: (unten von links) Kerstin Bartsch (Untere Wasserbehörde), Anne Brodkorb (Gemeinde, Fachbereichsleitung Planen und Bauen), Christoph Scharner (Förderungsbehörde), Joelle Matrup (Bezirksregierung), Christoph Wübbelt (Gemeinde, Fachbereich Planen und Bauen), (oben von links) Jörg Hörbelt (Wasser- und Bodenverband Dinkel), Elmar Dirks (von der ausführenden Firma Dirks), Bürgermeister Christoph Gottheil, Annette Schöne-Warnefeld (Gewässerberatung der Bezirksregierung), Hermann Mollenhauer (Untere Wasserbehörde) und Gerold Caesperlein (U Plan GmbH). Foto: Leon Seyock

Vor allem in einem Abschnitt auf der Horst nahm das Wasser teilweise hohe Fließgeschwindigkeiten an. Die Firma Dirks aus Havixbeck hat deshalb den Bachverlauf verändert. Anstatt auf einer geraden Strecke verläuft der Bach nun geschwungen. „Unser Ziel war es, die Geschwindigkeit stark zu bremsen“, erklärt Caesperlein. Dazu wurde eine Schneise in das angrenzende Maisfeld geschnitten, Grundstückseigentümer ist dort die Gemeinde. Im Bach selbst wurden einige Wurzelstöcke eingebaut, sodass sich Tiere darin aufhalten, verstecken und erholen können. Bei Hochwasser werde die neu geschaffene Grünfläche überschwemmt. „Das wiederum bietet auch Vögeln und anderen Lebewesen Lebensraum“, wirft Christoph Scharner von der Förderungsbehörde ein. „Außerdem trägt die Umgestaltung auch dazu bei, dass das Wasser nicht direkt in andere Gewässer fließt, sondern auf den Feldern bleibt“, ergänzt Jörg Hörbelt vom Wasser- und Bodenverband Dinkel. Die Untere Wasserbehörde des Kreises Coesfeld sowie die Bezirksregierung haben jetzt die Umgestaltungen offiziell abgenommen – für eine gute Fauna in der Heimat.

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