Rosendahl
2100 Stunden voller Ehrenamt

Osterwick. Unermüdlich scheinen die Männer zu sein, die Tag für Tag an allen Ecken und Enden schuften. „2100 Arbeitsstunden sind mittlerweile zusammengekommen“, sagt Erich Gottheil. Er ist der Projektleiter des Baus von dem Aufenthalts- und Schutzraum im Osterwicker Dorfpark. Seit März wird dort ordentlich in die Hände gespuckt.

Mittwoch, 07.08.2019, 17:32 Uhr
Rosendahl: 2100 Stunden voller Ehrenamt
Alle Hände voll zu tun haben die Ehrenamtlichen im Dorfpark in Osterwick. Seit dem Frühjahr errichten sie dort unermüdlich einen Aufenthalts- und Schutzraum – Schritt für Schritt geht es der Fertigstellung entgegen. Foto: Leon Seyock

Rund acht Männer sind jeden Morgen vor Ort – und bauen ehrenamtlich das kleine Fachwerkhaus. „Wir liegen gut im Zeitplan. Man sieht, dass es was wird“, sagt Gottheil. Von außen ist das Gebäude fertig – es fehlen noch die Türen und die Innenreinrichtung, beispielsweise die Toilettenanlage. Teilweise seien die Räume schon gefliest, die Arbeiten im Inneren sollen aber im September endgültig abgeschlossen sein. In diesen Tagen sind die engagierten Männer dabei, die Fläche rund um das Haus zu pflastern. Kies verteilen, glatt streichen, Kantensteine setzen: „Es läuft hervorragend“, sagt der Projektleiter zufrieden. Dem stimmt auch Bauleiter Willi Isfort zu: „Und nebenbei haben wir die Vogelvoliere wieder in Schuss gebracht“, sagt er. Sie haben das Dach ausgebessert, neue Bretter angebracht, gestrichen und auch dort rundherum gepflastert. „300 Arbeitsstunden haben wir dafür investiert“, hat Erich Gottheil gezählt. Das Material wurde von der Gemeinde bereitgestellt – die Arbeiten wurden von den Männern übernommen.

Der letzte Schritt bis zur Fertigstellung des Hauses wird der Einbau einer kleinen Küche sein. „Das soll Ende September passieren. Im Oktober werden wir dann voraussichtlich mit allem fertig sein“, blickt Gottheil voraus. Anschließend nehmen die Männer die Wege im Dorfpark in Angriff. Denn diese sollen ebenfalls gepflastert werden. „Wir werden außerdem auch zwei neue Sitzgruppen aufstellen“, sagt Gottheil. Für Schulen, Kindergartengruppen und Nutzer soll es zudem einen Internetauftritt sowie eine Broschüre geben – so die groben Planungen.

Und obwohl die Männer jeden Tag schuften – die gute Laune haben sie dabei nicht verloren. „Jeder wird dafür eingesetzt, was er am besten kann“, verrät der Projektleiter.

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