Ehemalige Praxisräume von Richard Förster werden umfunktioniert
Übergangslösung für zwei Jahre steht bereits

Osterwick (leg). Aktuell haben Eltern von rund 20 Kindern noch keine Platzzusage für das Kita-Jahr 2020/2021 erhalten. Da die DRK-Kita Fidus mit vier Gruppen und der Katholische Kindergarten mit fünf Gruppen bereits alle Kapazitäten verbraucht haben, muss eine Interimslösung für zwei Jahre her, bis die dritte Kindertageseinrichtung ab August 2022 Abhilfe schafft.

Montag, 23.03.2020, 17:00 Uhr
Ehemalige Praxisräume von Richard Förster werden umfunktioniert: Übergangslösung für zwei Jahre steht bereits
Die ehemaligen Praxisräume von Richard Förster bieten ab Sommer Platz für zwei Gruppen von primär jüngeren Kindern. Foto: Leon Eggemann

„Im Katholischen Kindergarten ist bereits aus einer Interimslösung eine längere Lösung geworden“, erinnert Gottheil. „Ein großer Dank gilt den Trägern und den Erzieherinnen vor Ort.“ Schließlich sei über mehrere Jahre eine Gruppe im Bewegungsraum untergebracht worden. Damit soll ab Sommer Schluss sein. Ab dann werden nämlich bis zu zwei Gruppen mit vorrangig Kindern unter drei Jahren Platz in den ehemaligen Praxisräumen von Richard Förster finden. Träger dieser Übergangslösung ist wie beim Neubau das DRK. So wird am Sebastian-Kindergarten die fünfte Gruppe abgebaut, der Bewegungsraum steht dann als zusätzlicher Raum zur Verfügung. „Eltern ohne Platzzusage können bis zum 31. März ihre Kinder für die Interimslösung anmelden“, erklärt Gottheil. „Diese wurden bereits schriftlich informiert. Ärgerlich, dass aufgrund der Corona-Krise keine Elternversammlung möglich war.“

Die Rahmenbedingungen für die Anmietung durch die Gemeinde seien mündlich verbindlich vereinbart und werden in Kürze in einem Mietsvertrag schriftlich geregelt. „Auch das Jugendamt des Kreises und das Landesjugendamt haben aus betreuerischer und pädagogischer Sicht zugestimmt“, ergänzt Gottheil.

Bis August müsse allerdings noch mit Blick auf die neue Form der Gebäudenutzung eine Baugenehmigung beantragt werden. „Weiterhin werden mit den Erzieherinnen abgestimmte bauliche Veränderungen geschaffen, damit die Räume kindgerecht gestaltet werden“, so Gottheil. Notwendiges Mobiliar und Spielzeug werde dann bei dem Umzug in die neue Einrichtung mitgenommen.

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