Rosendahl beteiligt sich zum zweiten Mal an der Aktion „Stadtradeln“
Für ein gutes Klima aufs Rad schwingen

Rosendahl. Ob als Gruppe, als Verein, Nachbarschaft, Familie oder Privatperson – jeder kann sich anschließen. „Auch vom Rathaus werden wir in diesem Jahr wieder eine Gruppe stellen“, sagt Sylvia Vilain von der Gemeindeverwaltung. Wer am Ende die meisten Kilometer geradelt ist – darum geht es bei der deutschlandweiten Aktion „Stadtradeln“, an der sich alle elf Kommunen des Kreises beteiligen. „Rosendahl nimmt zum zweiten Mal daran teil und wir würden uns über eine rege Teilnahme freuen“, wirbt Vilain, die in der Verwaltung mit dem Klimaschutz beauftragt ist. Die Aktion beginnt am 1. und endet am 21. September.

Samstag, 25.07.2020, 06:00 Uhr aktualisiert: 25.07.2020, 06:02 Uhr
Rosendahl beteiligt sich zum zweiten Mal an der Aktion „Stadtradeln“: Für ein gutes Klima aufs Rad schwingen
Auch die Gemeindeverwaltung, vertreten durch Anne Brodkorb (von links, Fachbereichsleiterin Planen und Bauen), Bürgermeister Christoph Gottheil und Sylvia Vilain (Klimaschutzbeauftragte), bildet eine Gruppe, um an der Aktion „Stadtradeln“ teilzunehmen. Foto: Leon Seyock

Geradelt wird in diesem Jahr unter dem Motto „Die Wette gilt! Radeln für ein gutes Klima“. Dabei zählen alle Wege, die mit dem Rad zurückgelegt werden – ganz egal ob zur Arbeit, zum Einkaufen oder die Radtour am Wochenende: „Die geradelten Kilometer werden auf der entsprechenden Internetseite eingetragen. So kann man auch gegeneinander antreten“, erklärt Sylvia Vilain.

Jede Gruppe kann ein eigenes „Stadtradeln-Team“ gründen, um am Wettbewerb teilzunehmen. Wer kein eigenes Team zusammenstellt, kann dem offenen Team des Kreises oder der teilnehmenden Kommunen beitreten. „Gerade in Zeiten von Corona ist der Umstieg aufs Rad eine gute Alternative zur Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs“, ergänzt Sylvia Vilain.

Im vergangenen Jahr wurden kreisweit mit der dreiwöchigen Aktion insgesamt 562 292 Kilometer – und damit etwa die vierzehnfache Länge des Äquators – von 2785 Radlern zurückgelegt worden. Dabei wurden fast 80 Tonnen CO2 eingespart, berichtet jetzt der Kreis.

„Einige Teilnehmer wurden auch über den Aktionszeitraum hinaus dazu motiviert, künftig häufiger auf das Rad zu steigen“, merkt Sylvia Vilain an und blickt hinüber zu Bürgermeister Christoph Gottheil. Wenn es die Terminlage und das Wetter zulasse, schwinge er sich morgens auf sein Fahrrad und lege die Strecke bis zum Rathaus per Muskelkraft zurück. „Neben der Bewegung an der frischen Luft tut man auch gleichzeitig Gutes für das Klima“, begründet Gottheil seine Teilnahme an der bundesweiten Aktion auch in diesem Jahr. Ein Blick in die Fahrradgarage für die Mitarbeiter des Rathauses zeigt, dass nicht wenige Personen aus der Verwaltung mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen. „Wir freuen uns schon, selbst mit einem Team vom Rathaus an der Aktion teilzunehmen“, sagt der Bürgermeister.

Neben den Wegen, die im Alltag mit dem Rad zurückgelegt werden können, würden sich auch die verschiedenen Routen in der Gemeinde – etwa die 100- Schlösser-Route – zum Radeln in der Freizeit anbieten. Christoph Gottheil erinnert sich, dass im vergangenen Jahr sogar richtige Wettbewerbe entstanden sind: „Einige Teilnehmer sind in den letzten Tagen der Aktion extra nochmal einige Kilometer mehr geradelt, um andere im Ranking zu überholen“, berichtet er. Immerhin zählt jeder geradelte Kilometer am Ende für ein gutes Klima.

0 Anmeldungen für die Aktion „Stadtradeln“ sind ab sofort möglich unter | www.stadtradeln.de/rosendahl

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