Abschluss des Ferienprogramm der offenen Kinder- und Jugendarbeit Rosendahl
Das Torhaus wird zum Kinosaal

Rosendahl. Am Torhaus im Holtwicker Generationenpark werden noch die letzten Vorkehrungen getroffen. Nach und nach kleben Yannik Lammers und Zilan Berkpinar die Fenster mit Zeitungspapier ab. Beim Abschluss der Ferienwoche der offenen Kinder- und Jugendarbeit Rosendahl soll schließlich richtiges Kino-Feeling aufkommen. Fertiges Popcorn knistert bereits in der Popcornmaschine, der Kinotrailer wird schon auf die Leinwand projeziert, es liegt ein süßlicher Duft in der Luft. Nach und nach trudeln dann die Kinder in den „Kinosaal“. „Ich habe das Popcorn schon von draußen gerochen“, freut sich Sabah mit Blick auf die Kino-Klassiker und greift gleich zu. Nach kurzer Einfindungsphase haben alle Teilnehmer ihren Sitzplatz gefunden. „Dann kann es ja jetzt losgehen“, lächelt Yannik Lammers während er per Knopfdruck den Disney-Film „Onward“ startet. Spätestens jetzt ist sämtliches Getuschel verstummt, die Kinder blicken gebannt Richtung Leinwand.

Montag, 26.10.2020, 07:00 Uhr
Abschluss des Ferienprogramm der offenen Kinder- und Jugendarbeit Rosendahl: Das Torhaus wird zum Kinosaal
Gebannte Blicke auf die Leinwand: Während im Hintergrund das Popkorn knistert, schauen die Kinder gebannt auf die Leinwand im „Kinosaal“ im Holtwicker Torhaus. Foto: Leon Eggemann

„Unsere Aktionen sind super angekommen“, bilanziert Lammers. Eine Woche lang haben die Helfer der offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) ein buntes Programm erstellt. „Besonders gut angekommen ist unser Skatepark-Besuch“, verrät der Osterwicker. Erst auf der neuen Anlage in Hiltrup und später auf der Bahn in Gievenbeck konnten sich die Kinder so richtig austoben. „Wir bieten das Skaten regelmäßig an, weil es den Kindern am meisten Spaß macht“, erzählt Lammers. Daher sei es auch ein Ziel der offenen Kinder- und Jugendarbeit, auch einen eigenen Skatepark in Rosendahl zu integrieren. „Aus allen drei Ortsteilen ist die Nachfrage riesig“, sieht Lammers viel Potenzial in der Idee.

Abseits des Skatepark-Besuchs wurden das Kinderfilmfest in Münster besucht und anschließend noch Zeit in der Innenstadt verbracht. „Leider mussten wir das Kartfahren in den Niederlanden coronabedingt absagen“, bedauert der 25-Jährige. „Ansonsten konnten wir unsere Aktionen aber wie geplant durchziehen.“

Auch in Zukunft sollen weitere Ferienprogramme auf die Beine gestellt werden. „Die werden von den Kindern und Jugendlichen super angenommen“, weiß Lammers, der gleichzeitig noch lobende Worte für seine Kollegin Zilan Berkpinar findet. „Sie ist sehr kurzfristig eingesprungen und eine Riesenhilfe.“ So achtet sie auch während des Kinofilms darauf, dass den Kindern nicht das Popcorn ausgeht.

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