Offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA)
Auf dem Lastenrad durch die Ortsteile

Rosendahl. Mit Spielmaterial, kleinen Leckereien und im Sommer auch mit Eis beladen will sich künftig die Offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) auf den Weg durch die drei Ortsteile machen. Und zwar auf einem Lastenrad. „Wir hoffen, dass wir nach den Osterferien damit starten können“, blickt Sozialpädagoge Sebastian Nienhaus von der OKJA voraus. Die Vorfreude ist bereits groß, künftig vermehrt vom Auto auf das Rad umsteigen zu können und damit Präsenz in Osterwick, Holtwick und Darfeld zu zeigen.

Donnerstag, 08.04.2021, 06:52 Uhr
Offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA): Auf dem Lastenrad durch die Ortsteile
Mit einem Lastenrad wird die OKJA künftig vermehrt unterwegs sein – vielleicht dann ja auch mit Eis im Gepäck, verrät Sebastian Nienhaus. Foto: az

In den vergangenen Wochen hat Nienhaus gemeinsam mit seinem Kollegen Robin Langer „Aktiv bleiben“-Pakete zu den Familien nach Hause gebracht – diese Aktion sei nun zu Ende gegangen, wie Nienhaus auf Nachfrage informiert. „Die Resonanz war super, wir hatten zum Ende hin konstant rund 25 Familien und 44 Kinder, die wir mit unseren Tüten erreicht haben.“ Wöchentlich wurden Tüten mit unterschiedlichen Materialien zum Basteln gepackt und bis an die Haustür gebracht – Vogelhäuser aus Tetrapacks wurden gebastelt, Kresse ausgesät, Masken zu Karneval angefertigt und auch Minikicker-Tische sind mit der Tüten-Aktion entstanden. „Wir haben dadurch auch Kontakt zu vielen neuen Familien bekommen“, blickt Nienhaus zurück, auch wenn es jedes Mal viel Arbeit gewesen sei. Das Material musste besorgt, die Tüten gepackt und verteilt werden. „Zudem haben wir zu jeder Tüte ein Video mit der Bastelanleitung hochgeladen“, so Nienhaus. Diese Videos seien im Übrigen jederzeit auf der YouTube-Seite der OKJA abrufbar. „So können die Projekte auch im Nachgang nachgebastelt werden.“ Nur das Material müsse dann selbst besorgt werden.

Weiterhin beschäftigt sind die beiden Sozialarbeiter mit der Einzelfallhilfe. „Jugendliche treten an uns heran, wenn sie Hilfe im Home-Schooling oder bei anderen Problemsituationen brauchen“, so Nienhaus. Die OKJA hat beispielsweise einigen Schülern, die jetzt vor ihrem Schulabschluss stehen, bei der Berufsfindung für die Zeit nach der Schule unter die Arme gegriffen. Auch Hilfe bei der Erstellung von Lebensläufen und Bewerbungen sei in Anspruch genommen worden. „Wir helfen immer da, wo es geht“, ist Sebastian Nienhaus für Anfragen offen. Soweit möglich, fände solche Unterstützung digital statt.

Vermehrt Gedanken wollen sich die Sozialpädagogen in den kommenden Tagen auch für die Zeit nach den Osterferien machen, „besonders, wenn die Schulen wieder geschlossen werden sollten“, meint Nienhaus. Denn gerade dann seien die Angebote der OKJA für die Familien und Kinder eine willkommene Abwechslung. „Vielleicht könnten wir dann die ,Aktiv bleiben’-Tüten noch einmal neu auflegen“, überlegt Nienhaus. Aber auch neue Ideen und Aktionen sollen für die Jugendlichen angeboten werden.

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