Größtes Modell Europas bei Veka im Einsatz
Spaziergang durch den Darm

Sendenhorst -

Auf dem Veka-Firmengelände hatten Mitglieder des Gesundheitszirkels ein 20 Meter langes, begehbares Modell eines Darms aufgebaut. Darin wurde unter anderem über Vorsorge gegen Darmkrebs informiert.

Donnerstag, 28.04.2016, 15:49 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 28.04.2016, 15:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 28.04.2016, 15:49 Uhr
Betriebsarzt Dr. Michael Bornemann (2.v.re.) erläutert die Funktion und mögliche Erkrankungen des Hochleistungsorgans Darm aus ärztlicher Sicht.
Betriebsarzt Dr. Michael Bornemann (2.v.re.) erläutert die Funktion und mögliche Erkrankungen des Hochleistungsorgans Darm aus ärztlicher Sicht.

Einen ebenso ungewöhnlichen wie informativen Spaziergang unternahmen Mitarbeiter der Veka AG. Auf dem Firmengelände hatten Mitglieder des Gesundheitszirkels „Veka Vital“ ein 20 Meter langes, begehbares Modell eines Darms aufgebaut, mit dessen Hilfe über die Funktion des Organs informiert wurde – aber auch über das ungeliebte Thema Darmkrebs. Neben den Mitarbeitern und Angehörigen nutzten auch Schüler aus Sendenhorst die Gelegenheit, das meist unterschätzte Organ näher kennenzulernen.

Bis zum späten Abend konnten alle Interessierten durch das überdimensionale Modell – das als das größte Europas gilt – gehen und auf anschauliche Weise mehr über die Funktion sowie über mögliche krankhafte Veränderungen im Inneren des Darms erfahren. Vor allem wurde das sensible Thema Darmkrebs und seine Entstehung näher beleuchtet. Dabei lernten die Besucher viel über die rechtzeitige und richtige Vorsorge. Denn alle acht Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an dieser Krebsart, die sich bei frühzeitiger Erkennung so gut heilen lässt wie keine andere, heißt es im Bericht der Veka AG.

„Unser Darm ist ein bemerkenswertes Organ, das Tag für Tag Höchstleistungen erbringt“, betont Elke Hartleif , die als Personalvorstand von Veka der betrieblichen Gesundheitsvorsorge große Bedeutung zumesse. Umso wichtiger sei es, dass diesem Leistungsträger die Aufmerksamkeit geschenkt werde, die er angesichts seiner Bedeutung für Körper und Gesundheit verdiene.

Aus dieser Motivation heraus hatte der Gesundheitszirkel bereits mehrfach Aktionen zum Thema „Darmkrebs-Vorsorge“ durchgeführt. Der Arbeitskreis, in dem sich Mitarbeiter aus verschiedenen Unternehmensbereichen gemeinsam engagieren, hatte unter anderem vor einigen Wochen Aufführungen des Theaterstücks „Alarm im Darm“ organisiert. Wie schon bei einer Aktion vor einigen Jahren gab der Gesundheitszirkel auch jetzt wieder Sets für den Okkultbluttest aus, mit denen auf verborgenes Blut als mögliches Warnsignal getestet werden kann.

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