Ostermarsch in Gronau
30 Initiativen rufen zur Demo ein

Gronau -

Die bundesweit einzige Urananreicherungsanlage ist am Karfreitag (14. April) wieder Ziel eines Ostermarsches. Beginn der Veranstaltung ist um 13 Uhr mit einer Auftaktkundgebung am Bahnhof.

Donnerstag, 13.04.2017, 12:20 Uhr

Zum Ostermarsch am Karfreitag – hier ein Bild aus dem Jahr 2016 – rufen mehrere Initiativen auf.
Zum Ostermarsch am Karfreitag – hier ein Bild aus dem Jahr 2016 – rufen mehrere Initiativen auf. Foto: Martin Borck

Die bundesweit einzige Urananreicherungsanlage ist am Karfreitag (14. April) wieder Ziel eines Ostermarsches. Beginn der Veranstaltung ist um 13 Uhr mit einer Auftaktkundgebung am Bahnhof. Danach führt der Ostermarsch durch die Innenstadt und dann zum Haupttor der Urananreicherungsanlage an der Röntgenstraße. Dort endet die Veranstaltung mit einer Abschlusskundgebung. Danach besteht die Möglichkeit der Rückfahrt zum Bahnhof mit einem Shuttle-Bus.

Zur Teilnahme am Ostermarsch rufen rund 30 Organisationen auf

Veranstalter des Ostermarsches ist das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen. Zur Teilnahme am Ostermarsch rufen rund 30 Organisationen auf, aus Gronau unter anderem der Arbeitskreis Umwelt, der DGB, die Fraktion Die Linke im Stadtrat, die Grün Alternative Liste (GAL) und der Natur- und Umweltschutzverein. Aus der Gronauer Umgebung beteiligen sich neben dem Arbeitskreis Umwelt Schüttorf auch die Initiative Enschede voor Vrede, die Stichting VEDAN, der Grafschafter Kreisverband von Bündnis 90 / Die Grünen sowie die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ auf. Überörtlich unterstützt der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) den Aufruf zur Teilnahme.

Folgende Route ist nach Angaben der Veranstalter für den Marsch zur Urananreicherungsanlage geplant:

Bahnhofstraße, Neustraße, Gildehauser Straße, Kaiserstiege, Opelstraße, Röntgenstraße.

Zu Wort kommen werden bei den Kundgebungen Mitglieder regionaler und überregionaler Organisationen, darunter Gertrud Roth (Katholische Frauen Deutschlands, Gruppe Ahaus), Marc Alexander von der belgischen Anti-Atomkraft-Bewegung (11maartbeweging), Dr. med. Angelika Claussen (Ärztevereinigung IPPNW) und Karl Wilhelm ter Horst (Pastor i. R., Schüttorf).

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