Tank mit Frank
Frank Averbeck - Festivalmacher im Niemandsland

Münster/Greven -

Zwei Bühnen, 26 Bands, 1000 Fans: Das Festival "Tank mit Frank" zwischen Münster-Sprakel und Greven geht in die vierte Auflage. Und es ist wieder gewachsen. Frank und seinen Freunden macht das Spaß - und viel Arbeit. Seit Freitag sind sie schon auf dem Platz. Ein Besuch vor Ort.

Dienstag, 18.07.2017, 17:25 Uhr

Die ersten Bauten stehen: Frank Averbeck und seine Freunde richten die Wiese zwischen Münster-Sprakel und Greven fürs Rockfestival her.
Die ersten Bauten stehen: Frank Averbeck und seine Freunde richten die Wiese zwischen Münster-Sprakel und Greven fürs Rockfestival her. Foto: Gunnar A. Pier

Ein Traktor schleppt einen Anhänger auf die Weide, hinten in der Sonne schrauben Helfer Bühnen-Elemente zusammen und auf dem benachbarten Spargel-Feld liegt eine Licht-Traverse parat. Es ist nicht zu übersehen: Auf diesem bis neulich so ruhigen Feld im Niemandsland zwischen Münster-Sprakel und Greven ist bald was los. Zum vierten Mal findet hier am Freitag und Samstag das Festival „Tank mit Frank“ statt. Organisiert wird es nicht von Profis aus dem Business, sondern von ein paar Freunden.

Was auf dem besten Weg ist, sich als Festival-Größe in der Region zu etablieren, begann eher zufällig dort in der Bauerschaft. Frank Averbeck veranstaltete in jedem Jahr eine große Party auf seinem Hof. Konzept: „Zehn Mark, frei Saufen“. Als er seinen 25. Geburtstag feierte, hat er variiert und drei Bands eingeladen, das Hoffest aufzumischen.

„Tank mit Frank“ 2016 - Starkes Festival in Sprakel

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  • Von Punk über Metal bis hin zu Hardrock reichte die musikalische Palette beim Festival „Tank mit Frank“ in Sprakel. Die Fans kamen auf ihre Kosten.

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  • Von Punk über Metal bis hin zu Hardrock reichte die musikalische Palette beim Festival „Tank mit Frank“ in Sprakel. Die Fans kamen auf ihre Kosten.

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  • Von Punk über Metal bis hin zu Hardrock reichte die musikalische Palette beim Festival „Tank mit Frank“ in Sprakel. Die Fans kamen auf ihre Kosten.

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Festival-Premiere vor drei Jahren

Während seines Studiums in Osnabrück pausierten Franks Partys, doch die Nachfrage blieb. „Die Leute haben mich ständig gefragt, wann es weitergeht.“ Also setzte sich der frisch gebackene Diplom-Freiraumplaner mit ein paar Freunden zusammen und heckte das Festival „Tank mit Frank“ aus. Vor drei Jahren war Premiere: „Da spielten die Bands noch auf der Treppe vor meinem Haus.“ Der Backstage-Bereich war auf der Terrasse eingerichtet, durch die Diele ging‘s auf die Bühne, die Getränke standen in der Garage – 350 Leute waren dabei.

Seit Freitag bauen Frank Averbeck und seine Kumpels nun für die vierte Auflage des Festivals auf. Die Veranstaltung ist inzwischen ein paar Meter weit umgezogen auf eine Weide, 500 Besucher pro Tag werden erwartet, 26 Bands treten auf.

Fast 100.000 Euro Umsatz

Am Dienstag standen bereits ein Festzelt, Catering-Pavillons und Absperrzäune. Die Hauptbühne nahm erste Formen an. „Je größer die Bands wurden, desto größer muss auch alles andere sein“, beschreibt Averbeck. Erstmals spielt die Musik abwechselnd auf zwei Bühnen – das spart Umbaupausen. Entsprechend groß ist das Budget: Fast 100.000 Euro Umsatz macht das Festival. Gewinn freilich blieb bisher nicht übrig.

Die Suche nach Bands läuft anders als vor drei Jahren. Anfangs spielten „Freunde von Freunden“, längst sind Agenturen aufmerksam geworden und planen für ihre Schützlinge einen Stopp auf Averbecks Weide ein. Mambo Kurt ist dabei, aber auch Grave und Bullet als Stars. „Alles, was Stromgitarren hat“ ist gewissermaßen qualifiziert.

Stromaggregate sorgen für Power

Doch bis die Musiker loslegen, ist noch viel zu tun. Drei Stromaggregate sorgen für Power. Averbecks Steckdose langt nicht mehr: „Da fliegt der Vorschaltkram der Stadt auseinander.“ Die Wasserversorgung steht. Die Wiese wird für zwei Tage erschlossen. Warum all die Arbeit? Averbeck runzelt die Stirn: „Das macht Spaß.“

Nachbarn sind eingeladen

Ärger mit den Nachbarn hat er bislang nicht gehabt, obwohl die Rockmusik auch dann noch durch die Bauerschaft schallt, wenn Fuchs und Hase sich längst „Gute Nacht“ gesagt haben: „Ich bin rumgefahren und habe alle eingeladen.“ Es überwiegt offenbar die Freude darüber, dass mal was los ist im Niemandsland zwischen Münster-Sprakel und Greven.

Das Festival "Tank mit Frank"

Termin: 21. und 22. Juli 2017.

Ort: Das Festivalgelände liegt am Wiethölterdamm, der zwischen Münster-Sprakel und Greven vom Max-Klemens-Kanal abzweigt.

Line-up: Zu den Bands gehören Grave, Bullet, Mambo Kurt - und das Stadtfanfarenkorps Münster von 1960.

Eintritt: Das Tagesticket für Freitag kostet 25 Euro, Samstag 35 Euro, Wochenendticket 50 Euro. 

Alle Infos: www.tank-mit-frank.de

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