Der Kontaktmann des FMO
Christopher Godhoff soll Kontakt zu Geschäftsreisenden pflegen

Greven -

Ein neuer Mann soll die Kontakte zwischen dem Flughafen Münster/Osnabrück und der heimischen Wirtschaft stärken. Am Montag hatte Christopher Godhoff seinen ersten Arbeitstag. Doch der neue ist für viele am FMO ein Altbekannter.

Dienstag, 07.11.2017, 17:17 Uhr aktualisiert: 07.11.2017, 18:20 Uhr
Erster Arbeitstag: Christopher Godhoff hat am Montag am FMO angefangen.
Erster Arbeitstag: Christopher Godhoff hat am Montag am FMO angefangen. Foto: Gunnar A. Pier

Der Computer muss noch eingerichtet werden, und auf dem Schreibtisch fehlen die Fotos der Liebsten: erster Arbeitstag eben. Den hatte am Montag am Flughafen Münster/Osnabrück Christopher Godhoff. „Corporate Business Travel“ wird auf seinen Visitenkarten stehen, wenn sie fertig sind. Auf deutsch: Godhoff soll Kontakte zwischen FMO und heimischen Unternehmen aufbauen und pflegen.

Wie sehr die vom Mittelstand geprägte Wirtschaft der Region und der Flughafen voneinander abhängen, wurde erst neulich beim IHK-Luftverkehrsforum deutlich. Viele Unternehmen agieren international, teils weltweit – und freuen sich über jede Geschäftsreise, zu der sie vom heimischen Airport aus starten können.

IHK-Luftverkehrsforum 2017 am FMO

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  • IHK-Luftverkehrsforum am 26. Oktober 2017 am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO)  mit (von links) Niklas Sievert (Sievert AG, Osnabrück), Dr. Jürgen Vutz (Windmöller & Hölscher), Prof. Dr. Rainer Schwarz (FMO). Harry Hohmeister (Lufthansa), Dr. Benedikt Hüffer (IHK Nord-Westfalen), Martin Schlichter (IHK Emsland / Grafschaft Bentheim).

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Harry Hohmeister, Mitglied des Vorstands bei der Lufthansa.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • FMO-Chef Dr. Rainer Schwarz.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Podiumsdiskussion mit (von links) Dr. Norbert Tiemann, Niklas Sievert (Sievert AG, Osnabrück), Dr. Jürgen Vutz (Windmöller & Hölscher), Harry Hohmeister (Lufthansa), Prof. Dr. Rainer Schwarz (FMO).

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  • Martin Schlichter (Präsident der IHK Osnabrück/Emsland/Grafschaft Bentheim), Dr. Benedikt Hüffer (Präsident der IHK Nord-Westfalen), Harry Hohmeister (Lufthansa) und Prof. Dr. Rainer Schwarz (FMO).

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  • Podiumsdiskussion mit (von links) Dr. Norbert Tiemann, Niklas Sievert (Sievert AG, Osnabrück), Dr. Jürgen Vutz (Windmöller & Hölscher), Harry Hohmeister (Lufthansa), Prof. Dr. Rainer Schwarz (FMO).

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Christopher Godhoff, Corporate Business Travel, beim  IHK-Luftverkehrsforum

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  • Christopher Godhoff, Corporate Business Travel, beim  IHK-Luftverkehrsforum

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  • Dr. Norbert Tiemann, Chefredakteur der Zeitungsgruppe Münsterland / Westfälische Nachrichten, moderierte den Abend.

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  • Dr. Benedikt Hüffer, Präsident der IHK Nord-Westfalen

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Dr. Benedikt Hüffer, Präsident der IHK Nord-Westfalen

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  • Fast 150 Besucher waren gekommen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • FMO-Chef Dr. Rainer Schwarz.

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  • FMO-Chef Dr. Rainer Schwarz.

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  • FMO-Chef Dr. Rainer Schwarz.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Harry Hohmeister, Mitglied des Vorstands bei der Lufthansa.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Harry Hohmeister, Mitglied des Vorstands bei der Lufthansa.

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  • Harry Hohmeister, Mitglied des Vorstands bei der Lufthansa.

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  • Harry Hohmeister, Mitglied des Vorstands bei der Lufthansa.

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  • Harry Hohmeister, Mitglied des Vorstands bei der Lufthansa.

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  • Martin Schlichter, Präsident der IHK Osnabrück/Emsland/Grafschaft Bentheim.

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  • Martin Schlichter, Präsident der IHK Osnabrück/Emsland/Grafschaft Bentheim.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Martin Schlichter, Präsident der IHK Osnabrück/Emsland/Grafschaft Bentheim.

    Foto: Gunnar A. Pier

Geschäftsreisende sind lukrativ

Für den Flughafen wiederum sind Geschäftsreisende das Rückgrat. Denn sie müssen flexibel sein, buchen deshalb gerne kurzfristig und machen mit den dann üblichen höheren Ticketpreisen eine Strecke erst lukrativ. Rund 80 Prozent der Passagiere in den Maschinen nach Frankfurt sind auf Dienstreise, bei München sind es immer noch zwischen 60 und 70 Prozent.

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Der Neue ist ein Altbekannter

Christopher Godhoff soll nun Kontakt aufnehmen zu Firmen in der Region und mit ihnen Bedürfnisse ermitteln. Dabei kann er auf bestehende Kontakte aufbauen: Bis vor ein paar Tagen betreute der 44-Jährige als Mitarbeiter im Lufthansa City Center Firmenkunden. „Als ich mich da von meinen Kunden verabschiedet und gesagt habe, was ich künftig mache, habe ich schon gemerkt, dass es ein großes Interesse gibt.“

Die Herausforderung

Faktoren, die für oder gegen eine Reise vom FMO sprechen, sind nach seiner Erfahrung der Preis, die Abflugzeiten – und natürlich die Verfügbarkeit. Beispiel Wien: Zu keinem anderen Ziel, das nur durch Umsteigen zu erreichen ist, fliegen ab Greven mehr Passagiere, denn Wien gilt als Tor zu Osteuropa. Könnte da eine Direktverbindung lohnen? „Dafür bräuchten wir gut 60 000 Passagiere pro Jahr“, rechnet FMO-Sprecher Andrés Heinemann vor. Am besten möglichst viele Geschäftsreisende . . .

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