Kartenrunde beim Wintergrillen
Weißer Fleck und leckere Steaks

Ascheberg -

Einen ganz besonderen Winterspaß erlebte ein Karten-Quartett aus Ascheberg - es grillte im (Kunst-)Schnee.

Dienstag, 06.03.2018, 20:00 Uhr

Das Filmteam begleitete das Ascheberger Grill-Quartett sogar bis zur neuen Fleischtheke bei Frenster.
Das Filmteam begleitete das Ascheberger Grill-Quartett sogar bis zur neuen Fleischtheke bei Frenster. Foto: Nigge

Wenn es draußen kalt ist, möglicherweise sogar Schnee liegt, treffen sich drinnen gerne Kartenrunden. Der Winter ist nicht umsonst die hohe Zeit der Doppelkopfturniere. Reinhard Feldmann, Michael Mersmann, Dirk Bourichter und Thorsten Nigge treffen sich einmal im Winter zum Kartenspielen, allerdings draußen. „Wenn es richtig kalt ist, dann wird auf unserer Terrasse gespielt“, schmunzelt „Opa“ Feldmann. Mit allen Tricks, Wärmestrahlern und beheizbaren Bodenplatten inklusive, hält die Runde bis zwei, drei Uhr durch.

Bei dieser Ausgangskonstellation verwundert es darum nicht, dass Thorsten Nigge schnell wusste, wie er das Angebot eines Kunden nutzen würde. Dem Inhaber einer PR-Agentur war angeboten worden, mit Freunden im Winter mit Hilfe einer mobilen Außenküche zu grillen und er kam sofort auf seine Kartenkumpels. Als Nigge mit Bekannten von RTL über das Angebot sprach, wurde schnell das Interesse laut, darüber einen Beitrag fürs West-Magazin zu drehen. Bei den jüngsten Frost-Temperaturen ging es dann ganz schnell. „Ich bekam den Anruf, hast du morgen Zeit“, sagt Feldmann. Wenige Stunden später war das Drehteam in Ascheberg, wie Nigge berichtet: „Einige sind abends noch mit zum Handball zur Dritten gegangen.“

Am nächsten Morgen ging es bei Getränke Lakenbrink an der Dorfheide los. Hier war passendes Gelände zum Aufbau des Wintergrills ausgemacht worden. Woschicks Gabelstapler lud den Cube Fx ab, den Thomas Schneider aus Lebach ersonnen und gebaut hat. Drei Tage inklusive Auf- und Abbau kosten 2500 Euro. Die Schneekanone ist dabei inklusive. Und so entstand ein weißer Fleck in Ascheberg, den Drohnenbilder dokumentierten.

„Wir haben drei Stunden für zwei Minuten Film gedreht. Das war total spannend“, erzählt Feldmann. Fast eine halbe Stunde war das Team im REWE-Markt Frenster. „Dort ist die einzige Dry-Age-Theke in der Region“, verweist Nigge darauf, dass hochwertige Steaks auf den Grill kamen. Er ist dankbar, dass Firmen und Kumpels gemeinsam die Aktion möglich gemacht hatten. Spaß machte das Grillen natürlich auch. Im Beitrag sind Opa Feldmann und Michael Mersmann als jahrzehntelanges grillerfahrenes Borussen-Duo mit Grillzange und Thermometer zu sehen. „Wir mussten das Fleisch immer wieder drehen. Die Kamera war immer dicht dran oder die Drohne hat es von oben gefilmt“, erzählt Mersmann, der fortfährt: „Das Fleisch war schon lange gut, aber die wollten immer noch weiter drehen.“ Am Ende ließ das Quartett es sich aber schmecken. „Der künstliche Schnee war am Ende zehn Zentimeter hoch“, schmunzelt Feldmann und denkt an eine Schaumkanone, die beim winterlichen Kartenspiel in seinem Garten für Schneeaussichten gesorgt hatte: „Das war jetzt etwas ganz anderes. Ein spannender Tag, ich musste leider nachmittags nach Münster.“

Michael Mersmann und Dirk Bourichter sahen abends noch echten Schnee – im Mönchengladbacher Borussia-Park.

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