Staatskanzleichef in Münster
„Wir haben das ganze Land im Blick“

Münster -

Wohlwollende Worte für alle Berufswestfalen: Nathanael Liminski, Chef der NRW-Staatskanzlei, hat am Mittwoch die Westfalen-Initiative in Münster besucht und dabei eine Lanze für Westfalen und den ländlichen Raum gebrochen.

Mittwoch, 14.03.2018, 19:30 Uhr

Nathanael Liminski (l.) und Dr. Peter Paziorek loteten in Münster gemeinsame Interessen aus.
Nathanael Liminski (l.) und Dr. Peter Paziorek loteten in Münster gemeinsame Interessen aus. Foto: Wilfried Gerharz

Im Gegensatz zur rot-grünen Vorgängerregierung habe Schwarz-Gelb von Anfang an ganz NRW gleichberechtigt in den Blick genommen, betonte Liminski. Was natürlich nicht bedeute, „dass die verschiedenen Regionen keine unterschiedlichen Bedürfnisse haben“.

Anders als anderswo seien in NRW die ländlichen Räume – und damit ganz Westfalen – „Wachstumes- und Innovationstreiber“, die es in ihrer Entwicklung zu stützen gelte. Als Stichworte nannte der CDU-Staatssekretär hier die Bereiche „Flächen, Fachkräfte, Infrastruktur und du­ale Ausbildung“.

In Westfalen habe sich in den vergangenen Jahren ein positives Selbstbewusstsein entwickelt, das sich nicht über die Abgrenzung zum Rheinland definiere, betonte er weiter. „Das sehen wir in Düsseldorf mit sehr großem Wohlwollen.“

Der Vorsitzende der Stiftung Westfalen-Initiative, Dr. Peter Paziorek, nahm Lob wie Bekenntnis mit Genugtuung zur Kenntnis. „Die Schlachten der Vergangenheit sind geschlagen“, erklärte er und meinte damit die ausgeprägten und oft ausgelebten Rivalitäten zwischen den beiden Landesteilen.

Unterstützung aus Düsseldorf, das bedeutet für Liminski konkret: Investitionen in die Infrastruktur, die Unterstützung von Innovati­onsprojekten – beispielsweise das Experimentieren mit neuen Formen der Mobilität in Südwestfalen: Stichwort au­tonomes Fahren, Maßnahmen gegen den Ärztemangel oder „auch den Bereich der Inneren Sicherheit nicht nur aus der Perspektive der Zentren zu betrachten“. Schließlich gebe es auch auf dem Land ein „Bedürfnis nach Polizeipräsenz“.

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