Mit dem Motorrad durch zwei Kontinente und sieben Klimazonen
Das Abenteuer ihres Lebens

Altenberge -

Mehrere Monate waren sechs Motorradfahrer durch Nord- und Südamerika unterwegs. Von dort brachten

Samstag, 08.09.2018, 07:00 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 08.09.2018, 07:00 Uhr
Beeindruckende Landschaften erlebten die Motorradfahrer – dazu gehörte auch Canyonlands in Nordamerika.
Beeindruckende Landschaften erlebten die Motorradfahrer – dazu gehörte auch Canyonlands in Nordamerika. Foto: Veranstalter

Sechs Motorradfreunde machten sich Anfang August 2017 auf, um das Abenteuer ihres Lebens zu bestehen. Mit BMW-Motorrädern starteten sie in Anchorage, Alaska und fuhren bis nach Ushuaia, Argentinien beziehungsweise Santiago, Chile. Aus beruflichen Gründen konnten nicht alle die gesamte Tour mitmachen. Die letzten Teilnehmer kehrten Ende Dezember nach Deutschland zurück. Die weiteste Distanz schlug mit 42 000 Kilometern auf dem Tacho zu Buche. Fünf Jahre der Vorbereitung steckten in dieser Reise, durchquert wurden zwei Kontinente, sieben Klimazonen und 15 Nationen. Ob es aufregend war? Na klar! Peter Kohnke aus Altenberge war einer von den Bikern, die es wissen wollten. Würde er die Reise noch einmal machen? „Ja, aber wahrscheinlich wird es wohl keine zweite Gelegenheit geben“, vermutet er. Am Donnerstag erlebte das Publikum im Hotel Stüer einen spannenden Vortragsabend mit zahlreichen Foto-Impressionen.

Mit dem Motorrad durch sieben Kontinente

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  • Mehrere Monate waren die Biker unterwegs, um Nord- und Südamerika zu durchqueren. Foto: Veranstalter
  • Mehrere Monate waren die Biker unterwegs, um Nord- und Südamerika zu durchqueren. Foto: Veranstalter
  • Mehrere Monate waren die Biker unterwegs, um Nord- und Südamerika zu durchqueren. Foto: Veranstalter
  • Mehrere Monate waren die Biker unterwegs, um Nord- und Südamerika zu durchqueren. Foto: Veranstalter
  • Mehrere Monate waren die Biker unterwegs, um Nord- und Südamerika zu durchqueren. Foto: Veranstalter

„Wir haben uns auf der Panamericana bewegt“, sagt Kohnke. Das ist ein System von Straßen, die mit einer Lücke Alaska mit Feuerland verbinden. „Wir wollten Großstädte vermeiden“, so der Motorradfahrer, „dafür sollten touristische Highlights wie der Grand Canyon, der Yellowstone Nationalpark, Palenque und viele andere mitgenommen werden. So ganz ging die Rechnung nicht auf, denn Ersatzteile für die Maschinen mussten in den Metropolen besorgt werden. „Einmal hatten wir sogar einen Kardantunnel-Bruch, das war schon etwas Größeres“, berichtet Kohnke.

Er wird oft gefragt, was ihm denn am besten gefiel: „Das kann ich wirklich nicht genau sagen, denn jedes Land hat seine besonderen Reize.“ „Besonders toll fand ich allerdings den ‚Canyonlands Nationalpark‘ im US-Staat Utah“, so der Biker. Dort investierte die Gruppe einen ganzen Tag und fuhr auf dem „Shafer Trail“, einer der spektakulärsten Straßen der Welt. Die Reisenden erlebten die berühmten flachen roten Felslandschaften, die immer wieder durch tiefe Canyons zerklüftet sind. Sie dienten oft als Kulisse für Western-Filme.

Das Thema Sicherheit war ganz wichtig. „Wir übernachteten insgesamt über 110 Mal. Herbergen waren sowohl Viersternehotels als auch kleine Campinghütten (Cabanas), drei Zelte waren ebenfalls im Gepäck“, beschreibt der Amerika-Reisende. Es wurde stets darauf geachtet, dass die Bikes sicher abgestellt waren. Wären die Maschinen gestohlen worden, hätte es vermutlich das Ende der Reise bedeutet.

Außerordentlich spannend wurde es beispielsweise auch in den peruanischen Anden. Dort waren Passstraßen von bis zu 5000 Metern zu bewältigen. Eine Kraftprobe für Menschen und Motorräder. „Insgesamt lief alles gut“, resümiert Kohnke. Die Panamerica-Tour war ein Erlebnis, das keiner je vergessen wird.

 

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