Bürger gibt Anregung zum Thema B 475
Ein Fall für den Minister?

Lienen-Kattenvenne -

Dass es auf dem Glandorfer Damm (B 475) immer wieder zu brenzligen Situationen kommt und es gelegentlich dabei nicht bleibt, ist kein Geheimnis. So rutschte im Dezember vergangenen Jahres ein tonnenschwerer Kran in den Graben. Und im August dieses Jahres ereilte einen Sattelzug ein paar hundert Meter weiter dasselbe Schicksal. Auch kommt es regelmäßig zu mehr oder weniger folgenschweren Kollisionen.

Donnerstag, 27.09.2018, 17:06 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 27.09.2018, 17:06 Uhr
im Dezember vergangenen Jahres rutschte dieser Kranwagen vom Glandorfer Damm in den Graben.
im Dezember vergangenen Jahres rutschte dieser Kranwagen vom Glandorfer Damm in den Graben. Foto: msc

Auf WN-Nachfrage zu einem möglichen Ausbau der Strecke, gab es damals vom Landesbetrieb Straßen NRW nichts Konkretes – außer, dass man sich die „historischen Straßen“ nach und nach vornehme und hoffe, in absehbarer Zeit auch beim B 475-Abschnitt zwischen Kreisverkehr und Ostbeverner Damm „zu einer Lösung zu kommen“.

Eine Antwort die Michael Meister aus Kattenvenne alles andere als zufriedenstellt. Im Haupt- und Finanzausschuss ergriff er in der Einwohnerfragestunde das Wort und mahnte Politik und Verwaltung zu handeln: „Vor 39 Jahren war der Ausbau das erste Mal im Gespräch, aber nichts ist seitdem passiert.“ Seine Empfehlung lautete: NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke zu einem Ortstermin einzuladen.

Bürgermeister Arne Strietelmeier findet den Vorschlag gut, wie er auf WN-Anfrage sagte: „Wir haben den zuständigen Landesbetrieb Straßen NRW immer wieder auf das Problem hingewiesen und immer zu hören bekommen, dass es Probleme mit dem erforderlichen Landerwerb gebe.“ Deshalb sei es eine gute Idee, den Minister vor Ort mit den Zuständen zu konfrontieren. Eine Einladung nach Düsseldorf zu schicken, sei nicht das Problem.

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