B 525 stundenlang gesperrt
Lkw prallt auf Stauende - Auto brennt aus

Gescher -

Zwei Schwer- und mehrere Leichtverletzte, dazu ein Sachschaden von fast 60.000 Euro an insgesamt fünf beteiligten Fahrzeugen: So lautet die Bilanz eines folgenreichen Verkehrsunfalls, der sich am Montagmorgen auf der Bundesstraße B 525 in Gescher ereignet hat.

Montag, 12.11.2018, 15:34 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 12.11.2018, 15:30 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 12.11.2018, 15:34 Uhr
B 525 stundenlang gesperrt: Lkw prallt auf Stauende - Auto brennt aus
Nach einem Auffahrunfall bei Gescher stand am Morgen ein Wagen auf der B 525 in Flammen. Foto: Feuerwehr Gescher

Sieben Personen wurden am Montagmorgen bei einem Unfall auf der B525 westlich der Abfahrt zur L608 verletzt, zwei davon schwer. 

Wie die Polizei berichtet, befuhr ein 28-jähriger Gronauer die Bundesstraße gegen 7.35 Uhr mit einem Sattelzug in Richtung Coesfeld. Verkehrsbedingt hatte sich ein Rückstau gebildet, den der Gronauer zu spät bemerkte. Er prallte mit seinem Lkw auf den Wagen eines 20-jährigen Vredeners, der dabei schwere Verletzungen erlitt. Der 20-Jährige war zunächst eingeklemmt, wurde aber durch einen zufällig vorbeifahrenden Feuerwehrkameraden aus Südlohn noch vor Eintreffen der Feuerwehr befreit.

Durch die Wucht der Kollision schob sich das Auto des 20-Jährigen auf drei weitere Fahrzeuge. Ein Fahrer (51 Jahre) erlitt dabei schwere Verletzungen, zwei (56 und 18 Jahre alt) wurden leicht verletzt. Zudem erlitten drei Mädchen im Alter von elf bis 15 Jahren, die bei einem 18-Jährigen im Auto saßen, leichte Verletzungen. Alle sieben Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt

Der Wagen des 56-Jährigen hatte durch das Unfallgeschehen Feuer gefangen. Er brannte vollständig aus. Die Feuerwehr Gescher versorgte zunächst bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes die Verletzten und löschte den Pkw.

Bei dem Aufprall wurde auch der Dieseltank des Lkw beschädigt, sodass größere Mengen Diesel austraten. Diese wurden durch die Feuerwehr abgestreut und der Tank abgedichtet. Straßen.NRW beauftragte im Anschluss die Reinigung der Fahrbahn durch eine Fachfirma. Die hinzugerufene Untere Wasserbehörde (Kreis) kontrollierte die Wasserabläufe der Fahrbahn, hier konnte laut Feuerwehr aber kein Dieseleintritt festgestellt werden. 

Zahlreiche Rettungskräfte waren zur Bewältigung des Geschehens im Einsatz. Die Bundesstraße war in dem betroffenen Abschnitt zwischen dem Kreisverkehr „Alte Kaiserei“ und Abzweig L608 für mehrere Stunden während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme voll gesperrt.

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