Medizinischer Notfall
Zivilstreife rettet Lkw-Fahrer auf der B 54

Steinfurt -

Glimpflich ausgegangen ist am Montag ein medizinischer Notfall auf der B 54. Eine Zivilstreife entdeckte einen apathisch wirkenden Lkw-Fahrer, der seinen Sattelzug gerade noch rechtzeitig von der Fahrbahn gelenkt hatte.

Dienstag, 13.11.2018, 09:42 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 13.11.2018, 09:20 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 13.11.2018, 09:42 Uhr
Medizinischer Notfall: Zivilstreife rettet Lkw-Fahrer auf der B 54
Der Lkw-Fahrer wurde ins Marienhospital in Steinfurt-Borghorst gebracht. Foto: Axel Roll

„Glück im Unglück” hatte ein 49-jähriger Lkw-Fahrer auf der B 54, berichtet die Polizei in einer Pressemitteilung. Am Montagvormittag fiel einer Zivilstreife des Verkehrsdienstes in Höhe der Anschlussstelle Wettringen ein Sattelzug einer Mendener Spedition auf, der mit laufendem Motor und durchdrehenden Rädern kurz vor einem Graben quer in der Bankette stand. Das Heck des Aufliegers ragte etwa zwei Meter in die Fahrbahn.

Der im Führerhaus sitzende Fahrer wirkte laut Polizeibericht apathisch und war zunächst nicht ansprechbar. Da alles auf einen medizinischen Notfall hindeutete, wurde ein Rettungswagen verständigt. Der Mann wurde in das Borghorster Marienhospital gebracht.

Offensichtlich hatte der Mann während der Fahrt einen Schwächeanfall erlitten, es aber noch geschafft, dass Fahrzeug von der Fahrbahn zu lenken und so Schlimmeres verhindert. Sachschaden ist nicht entstanden. Ein Ersatzfahrer holte den Sattelzug ab.

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