Brand auf Bauernhof in der Bauerschaft Brock in Ostbevern
Gemeinsam Schlimmeres verhindert

Ostbevern -

Ein Brand auf einem Bauernhof hat in der Nacht von Freitag auf Samstag knapp 70 Feuerwehrleute aus Ostbevern, Brock, Telgte, Westbevern und Everswinkel/Alverskirchen gefordert. Dank der guten Zusammenarbeit konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus verhindert werden.

Sonntag, 20.01.2019, 09:28 Uhr aktualisiert: 20.01.2019, 13:10 Uhr
Zahlreiche Kräfte und Fahrzeuge waren in der Nacht von Freitag auf Samstag bei einem Bauernhofbrand in der Bauerschaft Brock im Einsatz.
Zahlreiche Kräfte und Fahrzeuge waren in der Nacht von Freitag auf Samstag bei einem Bauernhofbrand in der Bauerschaft Brock im Einsatz. Foto: Feuerwehr Ostbevern

Ein Brand auf einem Bauernhof hat in der Nacht von Freitag auf Samstag knapp 70 Feuerwehrleute aus Ostbevern, Brock, Telgte, Westbevern und Everswinkel/Alverskirchen gefordert. Doch, das stellte Einsatzleiter Ferdi Haverkamp besonders heraus: „Dank der hervorragenden Zusammenarbeit unterein­ander konnte ein größerer Schaden und letztlich auch ein Übergreifen der Flammen auf das direkt angrenzende Wohnhaus vermieden werden.“

Durch laute Knallgeräusche waren die Besitzer des Anwesens nach Angaben der Einsatzkräfte gegen 2 Uhr wach geworden und entdeckten schließlich das Feuer. Sie alarmierten umgehend die Feuerwehr.

Da ein Bauernhofbrand besondere Maßnahmen und mehr Kräfte erfordert, wurden auch Teile der Nachbarwehren des TEO-Verbundes alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge qualmte es stark aus einem Scheunengebäude, das unter anderem als Garage und Abstellraum genutzt wird. Einsatzleiter Ferdi Haverkamp entschloss sich daraufhin, einen Löschangriff von zwei Seiten einzuleiten. Zudem wurde eine sogenannte Riegelstellung eingerichtet, um ein Übergreifen des Brandes auf das Wohnhaus zu vermeiden.

Der Großeinsatz, auch die sogenannten „Wasserkühe“, die gerade im Außenbereich oft für eine reibungslose Wasserversorgung notwendig sind, kamen zum Einsatz, zeigte schließlich Erfolg. Sowohl das Übergreifen des Brandes auf die angrenzenden Wohnräume als auch auf den Dachstuhl des Gebäudes konnten nach Angaben der Feuerwehr vermieden werden. Die First Responder des DRK waren ebenfalls im Einsatz, sie übernahmen die Versorgung der Einsatzkräfte mit Kaffee und Brötchen.

In der Garage selbst, dort waren unter anderem ein Quad sowie ein Motorrad abgestellt, entstand ein Schaden in Höhe von geschätzten 2500 Euro.

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an. Experten der Polizei waren bereits vor Ort und sicherten Spuren. Die Auswertung läuft noch.

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