Am Drensteinfurter Sportzentrum
Kassenhaus in die Luft gesprengt - Polizei sucht Brandstifter

Drensteinfurt -

Nichts mehr zu retten gab es für die Feuerwehr am Dienstagmorgen im Drensteinfurter Sportzentrum. Das Kassenhäuschen des SV Drensteinfurt brannte vollständig nieder. Die Polizei geht von Brandstiftung als Ursache aus.

Mittwoch, 06.03.2019, 15:15 Uhr aktualisiert: 06.03.2019, 15:27 Uhr
Am Drensteinfurter Sportzentrum: Kassenhaus in die Luft gesprengt - Polizei sucht Brandstifter
Ein Trümmerhaufen: Das Kassenhäuschen des SV Drensteinfurt wurde am Dienstagmorgen durch ein Feuer vollständig zerstört. Foto: Dietmar Jeschke

Aktualisierung:

Ein Feuer soll die Explosion des SVD-Kassenhäuschens am Sportplatz Erlfeld verursacht haben. Davon geht die Polizei nach Auswertung der Spuren aus. „Ein oder mehrere Täter sind in der Nacht zu Dienstag gewaltsam in das Gebäude eingedrungen und haben ein Feuer verursacht“, teilt die Polizei mit. Durch die Hitzeentwicklung explodierte gegen 5.10 Uhr eine dort gelagerte Gasflasche, in der sich wohl Aceton befunden habe. Das Gebäude wurde bei dem Brand komplett zerstört.

Unterdessen hat Rot-Weiß Ahlen Nachbarschafthilfe angeboten . Der Oberligist möchte ein Freundschaftsspiel mit dem SVD bestreiten, dessen Einnahmen dabei helfen sollen, den Schaden von rund 20 000 Euro zu ersetzen. 

Brand im Drensteinfurter Sportzentrum

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Urpsrungsmeldung:

Einen buchstäblich „brenzligen“ Karnevalsausklang erlebte die Drensteinfurter Feuerwehr am frühen Dienstagmorgen. Nachdem Anwohner gegen 5.10 Uhr zunächst einen lauten Knall gehört hatten, sahen sie wenig später, wie das Kassenhäuschen des SV Drensteinfurt am Eingang des Sportzentrums im Erlfeld in Flammen stand. Als die umgehend alarmierten Einsatzkräfte wenige Augenblicke später vor Ort eintrafen, gab es aber nichts mehr zu retten.

Durch eine explodierte Gasflasche war das Dach des Hauses bereits eingestürzt. Wie die Brandermittler der Polizei nach der Untersuchung des Trümmerhaufens mitteilten, hatte sich ein unbekannter Täter offensichtlich gewaltsam Zugang zum Gebäude verschafft und die darin gelagerte Gasflasche absichtlich zur Detonation gebracht. Den Sachschaden bezifferte die Kreispolizeibehörde auf rund 20.000 Euro

Zeugensuche

Wer hat in den frühen Morgenstunden verdächtige Personen im Bereich der Sportanlage gesehen hat, wird gebeten, sich bei der Polizei in Ahlen unter 0 23 82 / 96 50 oder per E-Mail an Poststelle.warendorf@polizei.nrw.de zu melden.

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Die Feuerwehr war mit insgesamt 21 Kräften und fünf Fahrzeugen im Einsatz. Zudem wurde ein Radlader des Bauhofes hinzugerufen, der die eingestürzte Decke zwecks Nachlöscharbeiten beseitigen musste. Nur einen Steinwurf vom Brandort entfernt hatten am Wochenende Hunderte Narren im Festzelt der Junggesellen ausgelassen Karneval gefeiert.

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