Faustschlag ins Gesicht, Handys aus der Hand gerissen
Faustschlag ein „Missverständnis“

Warendorf -

„Ein Missverständnis“, so die Streithähne, mehr nicht, gaben sie der Polizei Rosenmontag im Festzelt zu Protokoll. Strafanzeige wollte keiner stellen. Zuvor waren mehrere Personen aneinandergeraten. Ein 22-jähriger Warendorfer, der schlichtend eingreifen wollte, bekam von einem Unbekannten einen Faustschlag ins Gesicht.

Dienstag, 05.03.2019, 12:12 Uhr aktualisiert: 05.03.2019, 19:48 Uhr
Faustschlag ins Gesicht, Handys aus der Hand gerissen: Faustschlag ein „Missverständnis“
Foto: dpa

Polizeieinsatz an Rosenmontag: Gegen 20.25 Uhr waren mehrere Personen im Festzelt aneinandergeraten. Ein 22-jähriger Warendorfer, der schlichtend eingreifen wollte, bekam von einem Unbekannten einen Faustschlag ins Gesicht. Etwa dreißig Minuten später musste die Polizei dort erneut einschreiten. Bei der Klärung des Sachverhalts, teilten die Streithähne den Polizeibeamten mit, dass es sich um ein „Missverständnis“ gehandelt habe und niemand einen Strafantrag stelle.

Weiter meldet die Polizei zwei Diebstähle von Mobiltelefonen. Gegen 19.40 Uhr und gegen 21.05 Uhr telefonierten die Betroffenen, als ein Unbekannter mit einem Fahrrad an den Geschädigten vorbei fuhr, ihren das Handy aus der Hand riss und anschließend in Richtung Sassenberger Straße flüchtete. In dem zweiten Fall soll es sich um einen 26 bis 27 Jahre alten Mann südländischen Typs gehandelt haben, der etwa 1,70 Meter groß ist und eine dunkelblaue Steppjacke trug. Er war mit einem Damenfahrrad unterwegs. Diese Täterbeschreibung trifft fast vollständig auch auf eine Person zu, die gegen 20.20 Uhr eine 20-jährige Warendorferin auf dem Breulweg ansprach, ihre Handtasche forderte und danach griff. Als die junge Frau sich weigerte, flüchtete der Unbekannte in Richtung Sassenberger Straße. Der Tatverdächtige wird hier zwischen 20 und 30 Jahre alt geschätzt. Randale auch im Kolpinghaus. Dort soll ein 20-Jähriger keinen Einlass bekommen haben, da er alkoholisiert war. Er hatte daraufhin den Sicherheitsdienst gebeten, die Polizei zu holen. Doch die Tür blieb für den Mann verschlossen.

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