Polizeieinsätze nach dem Rosenmontagszug
Junge Männer beleidigt und geschlagen

Ahlen -

Während es am Rosenmontag bis etwa 18 Uhr eher ruhig für die Polizei verlief, häuften sich in den darauffolgenden Stunden die Einsätze bei den verschiedenen Karnevalsveranstaltungen. Dabei handelte es sich überwiegend um alkoholbedingte Körperverletzungen.

Dienstag, 05.03.2019, 12:38 Uhr
Die Polizei verzeichnete einen ruhigen Rosenmontagsumzug. In einigen Fällen flogen dafür zu späterer Stunde die Fäuste.
Die Polizei verzeichnete einen ruhigen Rosenmontagsumzug. In einigen Fällen flogen dafür zu späterer Stunde die Fäuste. Foto: Peter Harke

In Ahlen mussten Einsatzkräfte gegen 19.50 Uhr an der Warendorfer Straße in Höhe eines Discounters einschreiten, als zwei junge Männer, 19 und 20 Jahre alt, zunächst von mehreren Personen beleidigt und anschließend geschlagen wurden. Selbst als der Ahlener und sein Begleiter aus Hamm aufgrund der Attacke am Boden lagen, traten die Unbekannten weiter auf sie ein, teilt die Polizei mit. Bei den Gesuchten soll es sich um vier bis fünf männliche Personen im Alter von etwa 20 bis 25 Jahren handeln, die südländischen Typs sind, eine hagere Figur haben und mit Kapuzenpullovern bekleidet waren.

Gegen 20.35 Uhr kam es im Festzelt zwischen einem 19-jährigen Ahlener und einem 31-jährigen Ahlener zu einem Streit, in dem sich ein 26-jähriger Familienangehöriger des Älteren einmischte und den Jugendlichen zu Boden riss. Auf der Königstraße schlug ein 18-Jähriger gegen 23 Uhr einen 20-Jährigen mit der Faust ins Gesicht. Der Geschädigte vergaß den Vorfall zunächst. Erst als er erneut auf den 18-jährigen Ahlener traf und es zu einem erneuten Streit zwischen den Heranwachsenden kam, zog der Ältere – ebenfalls aus Ahlen – die Polizei hinzu. Beide Männer waren nach Angaben der Beamten deutlich alkoholisiert. Die Polizei erteilte dem aggressiven 18-Jährigen ei­nen Platzverweis.

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